KSC-Spieler Barry „hat gezeigt, dass er mitspielen kann“

Karlsruhe (mia). Es schien, dass die Sohlen der Zweitliga-Profis des Karlsruher SC nach dem Training am Montag im Wildpark blau rauchten. Während die KSC-Spieler nach der Trainingseinheit ausliefen, stieg blauer Rauch aus einem von einem Zuschauer gezündeten „Rauchtopf“ neben dem Platz auf und zog herüber. „Pyrotechnik hier beim Training“, wunderte sich KSC-Coach Markus Kauczinski, den allerdings mehr die Vorbereitung auf das nächste Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth, am Sonntag, 9. November, 13.30 Uhr beschäftigte.

Micanski ist angeschlagen

Kauczinski konnte allerdings nur mit kleiner Besetzung in die Trainingswoche starten. Neben den Verletzten Gaetan Krebs, Sascha Traut, Matthias Bader, Martin Stoll und Philipp Klingmann, fehlte Manuel Torres (privat) und Ilian Micanski. KSC-Stürmer Micanski hatte gegen Offenbach einen Schlag abbekommen, der ihm immer noch zu schaffen mache. Da müsse man von „Tag zu Tag schauen“.

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Koen Van der Biezen absolvierte ein Lauftraining. Die Bilder haben gezeigt, dass es „nur eine Kleinigkeit ist. Wir hoffen, dass er Donnerstag wieder dabei ist.“ Jannik Dehm hatte bei der KSC-A-Jugend gespielt und lief aus.

Ordentlicher Auftritt von Barry

KSC-U19-Spieler Boubacar Barry hatte gegen seinen alten Verein SV Sandhausen erstmals 45 Minuten in der Zweiten Bundesliga durchgespielt. KSC-Coach Kauczinski lobte den Youngster. „Insgesamt war es glaube ich ein ordentlicher Auftritt. Er hat gut angefangen, hatte zwei, drei gute Aktionen und Bewegungen. Dann kam  ein Bruch rein, er hat ein paar Fehler gemacht und ist unsicher geworden“, analysierte der KSC-Cheftrainer.

Die Bindung zur Mannschaft habe noch etwas gefehlt. Das habe man in den „Bewegungen und im Freilaufen“ gemerkt. „Das hat er schon besser gemacht. Das liegt ihm eigentlich, hinter den Spitzen zu agieren. Aber er kam glaube ich  etwas ins Grübeln nach den Fehlern. Aber es war ein ganz guter Anfang“, lobte Kauczinski. In Sachen Tempo und Bewegungen sei Barry gut. „Er hat gezeigt, dass er mitspielen kann, der Rest muss wachsen.“

Test gegen Drittligist Mainz 05

Für die kommende Länderspielpause nach dem Auswärtsspiel gegen Greuther Fürth, hat der KSC ein Testspiel vereinbart. Am Freitag, 14. November, 15 Uhr, empfängt der KSC die Drittliga-Mannschaft von Mainz 05 im Wildpark auf Platz 2.

Die Pause helfe auch in Sachen Verletzten, hofft das Trainerteam des KSC. Dann werden die meisten einsteigen können, in der letzten Woche. „Die Hoffnung haben wir“, so der KSC-Cheftrainer.