„Mangelhaft“ – KSC verliert 0:2 in Bremen

Bremen (mia). Endlich sollte ein Sieg für den KSC her. So das Ziel des Karlsruher SC bei Werder Bremen II. 2500 Zuschauer, davon 500 KSC-Fans sahen die 0:2-Niederlage des KSC – Fehlstart perfekt.

„Gemessen an den Gegentoren müssen wir uns straffen. Das nimmt sich die Mannschaft fest vor, deswegen haben wir den langen Weg hier hoch auf uns genommen“, so KSC-Coach Marc-Patrick Meister vor Anpfiff der Partie in Bremen.

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Seine Truppe ging mutig nach vorne, mussten in der 5. aber auch acht geben, als Thore Jacobsen vor dem Tor von Benjamin Uphoff zur Flanke kam, die aber keinen Abnehmer fand. Nach vorne versuchte es der KSC dagegen immer wieder schnell zu machen. Noch zu ungenau war der KSC vorne.

 

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Uphoff (9.) dagegen war gut am Ball, als Käuper an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, der KSC-Keeper aber zur Ecke abwehren konnte.

Die Karlsruher machten das Spiel nach vorne schnell, aber nicht genau genug. David Pisot (12.) hatte die beste Chance, als nur der Rücken eines Abwehrspielers das Tor verhinderte.

Gegentor Nummer 6

Wanitzek (23.) kam zur nächsten Möglichkeit, als er die Kugel nach Ecke nur knapp am Tor vorbei schoss. Die Karlsruher waren gut im Spiel und präsentierten sich besser als die beiden Spieler zuvor.

Leon Jensen (36.) sorgte für das 1:0 für Bremen. Jacobsen war noch an Uphoff gescheitert, der hielt den Ball nicht fest, Jensen schob ein. Zuvor hatten die Karlsruher in der Defensive gepatzt.

Nun war Bremen am Drücker und hatte Blut geleckt. Uphoff rettete den Karlsruhern in der Nachspielzeit von Durchgang eins das 1:0, als Jensen alleine aufs Tor zulaufen konnte und abzog. Die Karlsruher taten sich schwer und mussten mit dem Rückstand in die Kabine.

„Mangelhaft“

„Wir hatten gute Phasen im Spiel mit viel Ballbesitz, aber viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Bremen führt 1:0 nicht ganz unverdient. Wir müssen konsequenter werden in unseren Abschlüssen, um noch etwas mitzunehmen“, forderte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer in der Pause. Das Kopfballduell vor dem Gegentor war „mangelhaft“ so das Urteil von Kreuzer.

Chancenplus

Siebeck war es, der für den KSC den nächsten Schuss aufs Tor abgab, Keeper Duffner aber war zur Stelle. Im Anschluss waren es aber wieder die Bremer, die mehr vom Spiel hatten. Der KSC kämpfte sich zwar in die gegnerische Hälfte, dann aber fehlte es im letzten Drittel an der Genauigkeit.

Wenig später mussten sie die Karlsruher bei ihrem Schlussmann gleich zwei Mal bedanken. Idrissa Touré (64.) kam frei zum Schuss, Uphoff parierte und auch den Nachschuss von Eggestein wehrte er ab.

Auch der Bremer Keeper griff glänzend ein. Camoglu flankte auf Zawada, der mit seinem Kopfball Duffner zur Glanztat zwang. Die Chance hatte die Karlsruher aufgeweckt und sie griffen nun wieder konzentrierter an. Die Abwehr Bremens aber war wach. So auch in der 71. nach Hereingabe kam Zawada direkt vor dem Tor an den Ball, aber vorbei.

Der KSC griff nun munter an und Bülow (78.) zog ab, verfehlte das Tor knapp.  Mit Dominik Stroh-Engel brachte Meister zehn Minuten vor Abpfiff noch einen Stürmer ins Spiel. Dennoch war es bald Bremen, die wieder anliefen. Dem KSC brachten die Stürmer wenig, da aus dem Mittelfeld die Bälle kaum kamen.

Schleusener )88.) brachte den Ball noch einmal gefährlich vors Tor und holte eine Ecke für den KSC heraus, die jedoch nichts einbrachte. Rosin brachte den Freistoß in der 90 Minute in den Strafraum wo Rafael Kazior zum 2:0 einschob.

KSC: Uphoff – Föhrenbach (79. Schleusener), Pisot, Gordon, Camoglu – Bülow, Lorenz, Siebeck (76. Muslija) – Fink, Wanitzek (80. Stroh-Engel), Zawada.