KSC: Unkonzentriertheit und Sorglosigkeit abstellen

Karlsruhe (mia). „Wir müssen in die Spur kommen“, fordert KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer vor dem Heimspiel des Karlsruher SC gegen Wehen Wiesbaden (Samstag, 14 Uhr).

„Ich kann da Marc nicht widersprechen, es hört sich zwar kurios an, wenn du 2:0 verlierst, aber wir haben wirklich zeitweise mit viel Ballbesitz guten Fußball gespielt. Wir haben nach vorne zeitweise auch ansehnlichen Fußball gespielt, aber nicht mit der nötigen Effizienz und dem nötigem Glück. Aber über 90 Minuten war es das beste Saisonspiel“, analysiert der KSC-Sportdirektor noch einmal die Niederlage gegen Werder Bremen II.

Booking.com

„Aber was uns immer wieder killt ist diese Nachlässigkeit, diese Unkonzentriertheit in bestimmten Situationen. Wir bringen uns ins Hintertreffen durch die unnötigen Gegentore und dann ist es immer schwer.“

Die individuellen Fehler, aus denen die Gegentore resultieren müsse man dringend abstellen. „Im Endeffekt ist es Unkonzentriertheit, eine gewisse Sorglosigkeit. Ob das kommt, weil man glaubt, man ist so gut und kommt irgendwie zum Torerfolg oder weil man so gut gemacht wird von außen muss man vielleicht weniger tun? Da sind wir jetzt auf die Nase gefallen. Wir haben an die Mannschaft appelliert, dass man aggressiver und konzentrierter und energischer in diesen Szenen zu Werke gehen muss.“

Jetzt sei der vierte Spieltag und man müsse nun anfangen beständig zu werden. Denn: Fußball ist Ergebnissport, so Kreuzer.

Den ersten Dreier fordern auch Daniel Gordon und Dominik Stroh-Engel. „Wir müssen insgesamt kompakter sein.  Es fehlen noch Automatismen, Abläufe, gegenseitiges Unterstützen. Das kommt aber wirklich nur über Spiele.“

 

[adrotate banner=“47″]

 

Die Trainerfrage stelle er aber nicht.  „Wir bleiben da ruhig. Klar ein Punkt aus drei Spielen ist viel zu wenig, das ist nicht unsere Erwartungshaltung aber trotzdem. Es ist eine neue Mannschaft, dass nicht alle Automatismen greifen, ist auch klar.“

Es mache keinen Sinn, die Trainerfrage zu stellen. „Dritter Spieltag wegen zwei Niederlagen, die beide auswärts passiert sind, da kann ich doch keine Trainerdiskussion führen. Wir sind von der Mannschaft überzeugt, wir sind vom Trainerteam überzeugt.“

Indes hat der Karlsruher SC den Vertrag mit Ylli Sallahi aufgelöst, schreiben die BNN.