KSC-Defensive auch im „kleinen Hexenkessel“ gefragt

Karlsruhe (mia). Einen „kleinen Hexenkessel“ und ein „ekeliges Spiel“, erwartet KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff in Großaspach. Schon oft hat er dort gespielt, am Dienstagabend (19 Uhr) wird er das zum ersten Mal für den Karlsruher SC tun.

„Sonnenhof Großaspach schafft es immer wieder eine gute Mannschaft auf den Platz zu schicken. Es wird kein einfaches Spiel und es geht darum, die Grundtugenden auf den Platz zu bringen.“ Dies bedeute vor allem wieder, den KSC-Kasten sauber zu halten und die Null am Ende auf der Anzeigetafel prangen zu sehen.

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Gegen Lotte hatte dies ganz ordentlich geklappt, weiß auch KSC-Youngster Florent Muslija. Aber der letzte Pass hatte noch gefehlt. „Darauf können wir aufbauen. Am Dienstag gegen Großaspach werden wir versuchen da anzusetzen.  Sie sind ein guter Gegner und spielen eine gute Saison“, weiß Muslija, dass erneut die Defensive gefragt sein wird.

 

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Operation bei Hofmann

In der Mechatronik Arena müsse man „90 Minuten kompakt“ stehen, weiß auch KSC-Cheftrainer Alois Schwartz, dem Martin Stoll, Andreas Hofmann, Oghuzan Aydogan und Malik Karaahmet ausfallen. Stoll soll in den nächsten Tagen mit dem Training beginnen, bei Hofmann werde es länger dauern. Hofmann werde einen kleinen Eingriff am Knie vornehmen lassen. Aydogan war am Montag im Training umgeknickt und muss pausieren.

Ein Lob sprach Schwartz auch den KSC-Profis aus, die nicht im Kader oder auf dem Rasen standen. „Die Trainingsleistung ist hervorragend. Es herrscht ein richtig gutes Klima in der Mannschaft, zum Beispiel Dominik Stroh-Engel. In Chemnitz hat er nicht gespielt und kommt gegen Lotte rein – da gibt es kein Murren. So stelle ich mir das vor.“ In der englischen Woche hatte man dem ein oder anderen Spieler eine Auszeit geben wollen.

So auch Marcel Mehlem zudem habe es nicht ins Konzept gepasst. „Cello hat ein sehr gutes Spiel gemacht in Chemnitz. Im Heimspiel wollte ich die offensivere Variante spielen, um besser durchzukommen, deshalb war die Umstellung da.“

Stabilität weiter im Vordergrund

„Wir müssen unsere Stabilität beibehalten und die kleinen Schritte, die wir gemacht haben fortführen“, fordert KSC-Coach Schwartz von den verbliebenen Profis. Dass der Sieg gegen Lotte dem Selbstvertrauen der Truppe sehr zuträglich war, weiß auch Matthias Bader. „Wir haben zwei Spiele ohne Gegentor überstanden. Das Selbstbetrauen steigert sich von Spiel zu Spiel, dementsprechend wollen wir wieder die Null halten.“ Dass der Druck zu Beginn der Saison zu hoch war, gesteht Bader ein. Nun aber sei man „zurück in der Erfolgsspur“, denkt er.