KSC U19 will der TSG Rekord vermiesen – U17 in Stuttgart

Karlsruhe (mia). Wenn am Sonntagvormittag (11 Uhr) die A-Junioren-Bundesligapartie des Karlsruher SC gegen Tabellenführer TSG Hoffenheim angepfiffen wird, will die KSC U19 die Rekordpläne der TSG durchkreuzen.

Denn die Hoffenheimer haben nun sechs Siege in sechs Spielen in Folge. Der siebte Erfolg soll am Sonntag beim KSC kommen. Dann wäre der vereinsinterne TSG-U19-Rekord von Julian Nagelsmann gebrochen.

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„Klar kommen sie mit breiter Brust“, weiß KSC U19-Trainer Lukas Kwasniok. Aber der KSC-Nachwuchstrainer weiß auch, dass drei Partien der Hoffenheimer knapp waren. „Irgendwann sind sie fällig, warum nicht bei uns.“

Dass man sich mit dem Startrekord in Hoffenheim beschäftigt, hat auch Kwasniok gehört. „Ich glaube, sie werden überrascht sein über die Art und Weise wie wir hier Fußball spielen werden.“ Der KSC hatte vor zwei Jahren eine ähnliche Situation. Der FC Bayern München kam in den Wildpark und wollte seine Serie ausbauen. Der KSC besiegte den FCB mit 5:2.

Sieg ist möglich

Nun will man die Pläne der Hoffenheimer durchkreuzen. „Hoffenheim ist was spezielles. Wir wollen sie ärgern. Wir sind Außenseiter aber ich bin sicher, dass die hier herkommen und sagen wir hätten gern den Rekord, aber der KSC ist der falsche Gegner zum falschen Zeitpunkt.“

Für den KSC ist es ein Bonusspiel. „Wir haben in der Saison geliefert bei Teams auf Augenhöhe. Unser Ziel war aus den ersten fünf Bonusspielen in der Saison mindestens einen Sieg zu holen. Das haben wir jetzt in den ersten vier nicht geschafft gegen die vermeintlich guten. Nun bleibt nur eines möglich, Hoffenheim zu schlagen.“

Es sei wenn alles optimal laufe und man sich strecke durchaus möglich für den KSC. „Ich spüre das die gesamte Woche in der Mannschaft, ich sehe das Funkeln in den Augen.“

Personell muss Kwasniok noch immer auf Keeper Schragl, Lukas Mai, Noah Zwick, Tim Kircher, Jannis Hanek verzichten.

Bereits am heutigen Samstag muss die U17 des KSC bei den Stuttgarter Kickers antreten. Der B-Junioren-Sechste empfängt den Zehnten aus Karlsruhe, die im baden-württembergischen Derby gern als Sieger vom Platz gehen wollen.