KSC-Torschütze Schleusener: „Es fühlt sich gut an“

Karlsruhe (mia). Die Stimmung beim Karlsruher SC war nach dem 2:0-Sieg gegen RW Erfurt am Montag sichtlich gelöster. So jonglierte KSC-Torschütze Fabian Schleusener nach dem Training fröhlich zur Unterhaltung seiner Mannschaftskollegen mit drei Spielbällen.

Dass er nicht nur Jonglieren, sondern den Ball auch in den Maschen versenken kann, hatte er in der 90. Minute am Sonntagmittag bewiesen.

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„Es fühlt sich gut an“, sagt Schleusener über sein Tor. „Nach dem Halle-Spiel habe ich gedacht, jetzt ist der Knoten geplatzt. Dann hatte ich eine gute Chance gegen Chemnitz. Das hat mich natürlich sehr geärgert, die nicht zu machen. Aber umso schöner ist es, dass ich gestern eine Möglichkeit hatte zu treffen.“

Nach seinem Kreuzbandriss hatte er „die ein oder andere Chance mehr liegen gelassen, die ich früher nicht liegen gelassen hätte“, weiß Schleusener, dass er sich alles erst wieder erarbeiten müsse.

Er sei auf einem sehr guten Weg. Auf diesem sei auch der KSC. Wenn man die englische Woche betrachte, sechs Punkte aus drei Spielen, sei das gut.  „Ich denke, wenn wir das davor gesagt bekommen hätten,  hätten wir es unterschrieben. Aber natürlich ist es unheimlich schade, dass wir gegen Großaspach drei Punkte liegen gelassen haben. Mit neun Punkten aus der Englischen Woche, wäre es ein Wahnsinns-Schritt – aber auch so ist es natürlich ein Schritt in die richtige Richtung.“

 

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Kampftruppe Meppen

Dass man gegen Erfurt in der 60. Minute das Spielerische eingestellt hatte, könne sich Schleusener nur so erklären: „Ich glaube, wir haben es in der ersten Halbzeit verpasst, höher in Führung zu gehen.“ Dann hätte man die zweite Halbzeit „deutlich selbstbewusster“ gestalten können. „Aber so ist es natürlich auch dem geschuldet, dass wir die Spiele in der Vergangenheit nicht so souverän gestaltet haben.“ Das sei in den Köpfen gewesen, dass man Angst hatte, die Führung wieder herzuschenken.

Der KSC habe nun gelernt, dass man „nicht einknicke“, sondern das 2:0 mache, statt das 1:1 zu bekommen. Das habe dem KSC Selbstvertrauen gebracht, was man am kommenden Sonntag gegen den SV Meppen wieder auf den Platz bringen wolle.

„Die sind gut gestartet. Ich glaube es ist nicht angenehm gegen sie zu spielen“, erklärt KSC-Profi Schleusener. „Es ist eine Kampftruppe und wir müssen weiter schauen, dass wir hinten gut stehen. Wir wollten die Defensive stärken und nun machen wir die Tore vorne. Nur müssen wir die Chancen noch besser nutzen.“