KSC-Torschütze Wanitzek: „Eines der schönsten“

Karlsruhe (mia). Traumtor, Sonntagsschuss, Wahnsinnstor, … beim Karlsruher SC fanden sie viele Bezeichnungen für das Tor aus rund 30 Metern durch KSC-Profi Marvin Wanitzek, das den Karlsruhern im Drittligaspiel gegen den 1. FC Magdeburg drei Punkte sicherte.

Der Torschütze selbst freute sich ebenso sehr. „Das Fernschusstor war mit eines der schönsten“, erklärte Wanitzek direkt nach dem KSC-Sieg. Ein Jahr zuvor hatte er bereits aus der Ferne eingenetzt. Damals war Wanitzek noch VfB II-Akteur und traf gegen Kaiserslautern II.

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Leicht abgefälscht war der Ball am Sonntag zum 1:0 für die Karlsruher ins Tor geflogen. Das zweite Tor war ihm verwehrt geblieben, obwohl er die beste Chance des KSC hatte. „Ich habe es mir für Rostock aufgehoben“, flachste er nach Abpfiff des KSC-Spiels, das auch dadurch unnötig spannend gemacht wurde.

„Natürlich denkt man immer daran, wenn es über die 90 Minuten geht und sie mit langen Bällen agieren“, so Wanitzek über die Gefahr für den KSC, noch den Gegentreffer zu kassieren. „Wir müssen es einfach mal schaffen, den Konter früher auszuspielen und früher den Sack zu zu machen.“

Dann wäre Ruhe ins KSC-Spiel gekommen, weiß er. „Dass wir den Willen haben, das zweite Tor zu machen“, sei klar. Aber je länger das Spiel laufe, umso mehr hadere man. „Wir freuen uns über den Sieg, dann gehen die Gedanken zu Rostock hin. Wir wollen die Euphorie mitnehmen und nicht nur 45 Minuten auswärts das Spiel machen, sondern 90 Minuten Konstanz bringen“, hofft Wanitzek auf den ersten KSC-Auswärtsdreier.

 

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Glück gehabt

Sein Cheftrainer Alois Schwartz lobte das gesamte Team: „Ich bin richtig stolz auf die Truppe, wie sie sich da reingehauen hat.“ Man habe über 90 Minuten verdient gewonnen.

„Wir gehen mit einem Sonntagsschuss am Sonntag in Führung. In der zweiten Halbzeit haben wir riesige Konterchancen. Uns fehlt einfach die richtige Entschlossenheit oder der richtige Pass vielleicht auch die Ruhe, um das zweite Tor zu machen. Magdeburg hat die zweite Halbzeit viel mit hohen Bällen gespielt, da hatten wir Probleme. Selbst die Einwürfe waren wie Freistöße. Da mussten wir die immer hellwach sein um das Ding zu verteidigen. Das Glück hatten wir dass keiner reingerutscht ist.“

Nun geht es am kommenden Sonntag gegen Rostock, wo man den nächsten Anlauf nimmt, um auch in der Ferne erfolgreich zu sein.