KSC: „Schauen von Spiel zu Spiel“

Karlsruhe (mia). Beim Karlsruher SC könnte die Hoffnung auf die Zielerreichung doch insgeheim wieder aufkeimen. Nach dem Sieg am Wochenende steht der KSC auf Platz neun der Dritten Liga, elf Zähler entfernt vom Relegationsplatz.

„Wir haben gesagt, wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir wollen so viele Punkte wie möglich sammeln. Wenn der Abstand im Winter auf die oberen Plätze nicht zu weit ist, schauen wir mal“, umging KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer vor dem Spiel  gegen Magdeburg Aussagen zu den Aufstiegszielen.

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Der Zuschauerzuspruch von über 10.000 Fans, die den Weg ins Wildparkstadion gefunden hatten, begeisterte auch den KSC-Sportdirektor.

„Es war eine gute Kulisse. Wir hatten auch in Liga zwei schon weniger Zuschauer“, lobte er das „großartige Publikum“.

 

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Auswärts nicht leicht

Dass dann am Ende noch ein Dreier für den Karlsruher Drittligisten herausgekommen war, freute auch die Spieler des KSC.

„Ich denke jetzt weiß mittlerweile jeder, was für eine Macht wir daheim sind“, freute sich Marcel Mehlem über den Heimsieg. „Jetzt müssen wir den Schwung auch noch auswärts mitnehmen – dann wird das alles.“

Der KSC-Youngster hatte sich in jeden Zweikampf geworfen, auch wenn ihn rund 20 Minuten vor Spielende seine muskulären Probleme eingeholt hatten und er anzeigte, ausgewechselt werden zu müssen. Erst in der 90. durfte er runter vom Rasen und wurde behandelt.

„Unterm Strich geht der Sieg in Ordnung“, erklärte KSC-Stürmer Anton Fink. Nun müsse auch auswärts ein Sieg folgen. „Egal wo wir hinfahren, wir wollen jedes Spiel gewinnen. Dass es nicht so einfach ist hat man gesehen. Wir wollen in Rostock gewinnen, wissen dass es schwer wird.“