Zu Null: KSC erneut mit Heimdreier

Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC hat seine Heimserie ausbauen können. Gegen den FSC Zwickau hatte die KSC-Truppe vor 10800 Zuschauern mit dem 1:0 (1:0) den nächsten Heimdreier einfahren können.

Das Spiel war eine halbe Stunde verspätet angepfiffen worden, nachdem der Gästefan-Zug aufgrund einer falschen Weichenstellung verspätet in Karlsruhe angekommen war.

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„Es ist eigentlich nie gut eine halbe Stunde später anzufangen, aber auch wir haben Verständnis“, so Sportdirektor Oliver Kreuzer bei Telekomsport vor der Partie.

Der KSC-Sportdirektor ergänzte: „Wir sind glaube ich in der Spur, aber wir tun weiterhin gut daran, demütig zu sein und schauen von Spiel zu Spiel.“

 

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Die Karlsruher waren drückender gestartet, nach und nach fanden die gut stehenden Gäste aber besser ins Spiel und hatten nach 12 Minuten die erste Chance in der Partie. Fridolin Wagner kam mittig vor dem Tor zum Schuss und legte den Ball nur knapp am Gehäuse des KSC vorbei.

Mehr vom Spiel hatte Zwickau, der meiste Teil der Partie spielte sich aber im Mittelfeld ab. In der 20. Minute kam auch der KSC gefährlich vors Tor der Zwickauer. Florent Muslija zog ab, Keeper Johannes Brinkies konnte aber klären.

Gordon trifft

Durch die schnellen Konter kamen die Gäste aber immer wieder gefährlicher in den Strafraum. Nach weiterem Mittelfeldgeplänkel kamen die Badener durch eine Ecke besser vor den Kasten der Gäste. Die Ecke von Marvin Wanitzek (31.) verpassten aber alle Karlsruher im  Strafraum.

Es dauerte bis zur 40. bis die Karlsruher wieder vor Brinkies auftauchten. Matthias Baders Schuss hatte der Schlussmann aber sicher. Eine Minute später brachte Ronny König den Ball vor dem KSC-Tor in den Strafraum, wo Wagner aber an Uphoff scheiterte.

Das Tor fiel dann nach Ecke. Wanitzek brachte die Kugel in den Strafraum zu Daniel Gordon, der zum 1:0 einköpfte. Mit der Führung der Karlsruher ging es in die Halbzeit.

Hier starteten die Zwickauer besser. Die erste Chance in Durchgang zwei hatte jedoch der KSC. Der Ball flog nach Freistoß von Wanitzek direkt zum frei stehenden Fabian Schleusener, der allerdings am Gästekeeper scheiterte. Wenig später war es Föhrenbach, der nur knapp das Tor verfehlte – natürlich ebenfalls nach Standard. Das 2:0 lag in der Luft, Zwickau kam aus der eigenen Hälfte kaum mehr heraus.

Zwickau bemühte sich weiter, die Chancen hatte der KSC. So kam Marc Lorenz gefährlich vors Tor und zwang den Schlussmann des FSV zur Parade. Der KSC war nun dran und so war auch Burak Camoglu mit seinem Schuss brandgefährlich. Brinkies aber rettete seine Zwickauer vor einem höheren Rückstand.

Dem dritten Sieg in Folge des KSC seit März stand scheinbar nichts mehr im Wege.  Zwar brachte der KSC die Gäste zu einem Eckball in der Nachspielzeit, diese brachte aber nichts mehr.

KSC: Uphoff, Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach, Wanitzek, Mehlem, Camoglu (90. Stoll), Muslija (62. Lorenz), Fink (75. Stroh-Engel), Schleusener.