KSC-Torschütze Gordon: „Kein Zuckerschlecken“

Karlsruhe (mia). „Nicht jedes Spiel kann schön sein, ein dreckiger Sieg gehört dazu“, erklärte KSC-Torschütze Daniel Gordon nach dem 1:0-Sieg des Karlsruher SC gegen den FSV Zwickau.

Per Kopfball hatte Gordon den KSC in der 44. Minute in Führung geschossen. „Es war ein guter Zeitpunkt, um ein bisschen den Finger auf den Mund zu legen und etwas Ruhe rein zu bringen“, erklärte der Torschütze.

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Denn, warum die Zuschauer des KSC nach einer halben Stunde gepfiffen hatten, „kann ich auch nicht ganz verstehen“, erklärte der KSC-Innenverteidiger. „Es war das erwartet schwere Spiel und es war kein Zuckerschlecken.“

Umso glücklicher sei er, dass man die drei Punkte geholt hatte und damit den fünften Heimsieg in Folge feiern durfte.

 

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Schöne Randnotiz

„Jetzt fahren wir mit einem positiven Gefühl nach Paderborn. Auf die Tabelle schauen wir natürlich nicht“, schmunzelt der KSC-Innenverteidiger. Aber: „Wir rücken wieder ran, das ist eine schöne Randnotiz. Aber wir müssen weiter gut arbeiten.“

Dass das Spiel erwartet schwer werden würde, wusste auch KSC-Coach Alois Schwartz. „Nach dem kleinen Lauf war nur die Frage, wie hoch gewinnt man gegen Zwickau. Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan und nie eine richtige Lösung gefunden. Dann musste ein Standard herhalten“, so der KSC-Coach.

In der zweiten Halbzeit war das Spiel offener. Der KSC leistete sich viele Ballverluste und spielte nicht gut, analysiert Schwartz. „Wir haben heute einen dreckigen 1:0-Sieg, der auch mal sein muss.“

Drecksspiel

Burak Camoglu blieb sein KSC-Tor verwehrt. Aber auch für ihn zählten am Ende drei Punkte mehr. „Wir wussten, dass Zwickau hinten stabil ist und tief steht und mit langen Bällen spielt. Das 1:0 war wichtig und wir haben die Null gehalten. Die Jungs haben es hinten sehr gut gemacht. Es gehört zum Fußball dazu auch mal so ein Drecksspiel 1:0 zu gewinnen.“

Dass man „zu einfache Fehler“ gemacht hatte und die Tugenden hatte vermissen lassen, die den KSC zuvor ausgezeichnet hatten, erklärte Marvin Wanitzek. bestraft wurde es aber von Zwickau nicht.

Dass dagegen der KSC den Fehler der Gäste ausgenutzt hatte, ärgerte Torsten Ziegner. „Aufgrund eines individuellen Fehler nehmen wir mal wieder nichts mit“, ärgerte sich der gegnerische Coach. „Wir wussten wir können etwas mitnehmen wenn wir keine Fehler machen.“