KSC bei Polizeistunden hinter dem VfB

Karlsruhe/Stuttgart (mia). Der Karlsruher SC reiht sich hinter dem VfB Stuttgart ein. Dies tut der KSC aber logischerweise nicht in puncto Tabelle, sondern bei den in der Hinrunde geleisteten Einsatzstunden der Polizei bei Fußballspielen.

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, geht dies aus den der Zeitung vorliegenden Zahlen aus dem baden-württembergischen Innenministerium hervor.

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10209 Einsatzstunden leisteten die Polizisten in der Hinrunde bei KSC-Spielen. Beim Erstligisten VfB Stuttgart belaufen sich die Polizeieinsatzstunden laut Stuttgarter Nachrichten auf insgesamt 16025 Stunden.

Im Schnitt sind dies 1134 Stunden pro KSC-Spiel. In der vergangenen Hinrunde, als der KSC noch in der Zweiten Bundesliga spielte, waren es pro Spiel im Schnitt 2078 Stunden.

Der Abstieg des KSC in die Dritte Liga habe sich somit positiv auf die Einsatzstunden der Polizei ausgewirkt.

 

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Insgesamt war die Hinrundenpartie mit den meisten Einsatzstunden laut Stuttgarter Nachrichten das Drittligaspiel des KSC gegen den FC Magdeburg. 3817 Polizeieinsatz-Stunden kamen hier zusammen.

Zum Vergleich nennt das Stuttgarter Blatt die Einsatzstunden beim Spiel des VfB gegen den FC Bayern München mit 3374 und der Saarbrücker bei Waldhof Mannheim mit 3300 Stunden.

Rückgang bei Verletzten

Die Stuttgarter Nachrichten listen die baden-württembergischen Vereine TSG Hoffenheim, SC Freiburg, FC Heidenheim, SV Sandhausen, VfR Aalen, und Sonnenhof Großaspach, das Schlusslicht mit 3325 Stunden insgesamt in der Hinrunde auf.

Insgesamt gab es bei baden-württembergischen Fußballspielen von der Bundesliga bis Oberliga zwar weniger Verletzte, nämlich 36 statt 58 (im Vorjahr), dafür aber mehr Strafanzeigen – 316 statt 217- , mehr Fälle von Pyrotechnik – 69 statt acht – und Landfriedensbrüche – 37 statt neun.