KSC fast vollständig beim Auftakt – Ziel: „Man will jedes Spiel gewinnen!“

Karlsruhe (mia). Nur kurz war die Pause für die Profis des Karlsruher SC über die Feiertage. Am heutigen Dienstag trafen sich die KSC-Spieler wieder zum Trainingsauftakt, um sich auf die am 20. Januar wieder beginnende Runde vorzubereiten.

Die Kiebitze hatten sich bereits vor 14 Uhr im Wildpark eingefunden, um zu schauen, ob sich unter den KSC-Spielern ein neues Gesicht verberge oder ein weiterer KSC-Profi von den Karlsruhern weggewechselt war. Dass Oskar Zawada fehlt, war nach dem Wechsel nach Polen klar.

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Was kann sich der KSC leisten

Neue waren nicht dabei, aber Florent Muslija wurde schmerzlich vermisst. Der KSC-Youngster hatte sich krank gemeldet. KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer dämpfte aber auch die Erwartung, dass so schnell ein neues Gesicht zu sehen sei. „Wir haben viele Namen diskutiert. Es geht nicht darum, wie weit wir mit Kandidaten sind, sondern darum, was wollen oder was können wir uns leisten.“

Auch nach dem Abgang von Oskar Zawada müsse der KSC schauen, in welcher Größenordnung man etwas tun wolle. Der KSC habe Kandidaten diskutiert, aber ob und wie in welcher Größenordnung das gehe, werde noch weiter diskutiert.

Auch Anfragen für KSC-Spieler von außen habe es bisher keine gegeben. „Der einzige war Oskar, der mit seinen Einsatzzeiten nicht zufrieden war einerseits und andererseits private Gründe hatte. Das ist nachvollziehbar“, erklärt der KSC-Sportdirektor.

Trainingslager mit zwei Tests

24/25 Spieler gehen mit ins Trainingslager inklusive der drei KSC-Torhüter. Ebenfalls mit in Spanien dabei ist Alexander Siebeck. Drei Spieler werden dagegen hier bleiben. Die, die da bleiben, werden „versorgt sein“, so Kreuzer. Ob dieses Training einer der Profi-Co-Trainer leite, sei noch offen. Ob alle drei Co-Trainer von Alois Schwartz mitgehen, oder Zlatan Bajramovic dableibe, sei noch offen und werde noch besprochen, so Kreuzer.

In Spanien stehen zwei Testspiele an. Am 8. Januar gegen den spanischen Drittligisten UD San Fernando und am 12. Januar gegen Almelo Herakles.

Jedes Spiel gewinnen!

Die Grundhaltung des KSC nach der Winterpause sei die gleiche wie zum Start von Schwartz, bekräftigt Kreuzer. „Man hat gesagt, man will jedes Spiel gewinnen. Wir müssen schauen, was die Konkurrenz macht – in eigenen Händen haben wir es nicht mehr“, spricht er auf die Aufstiegsplätze an.

„Wenn die oben mit der Schlagzahl weiter machen, müssen wir jedes Spiel gewinnen, um ranzukommen. Trotzdem ist es noch ein Stück weit bis zum letzten Spieltag und wir glauben nach wie vor daran, dass irgendwie was machbar ist.“ Wenn dies Relegation heiße, sei es eben die Relegation für den KSC.

„Wir tun gut daran, nicht auf andere zu schauen, sondern unsere Hausaufgaben zu machen und unsere Spiele zu gewinnen.“