KSC im Glück – Torgarant Schleusener sorgt für Dreier

Halle/Karlsruhe (mia). Beim Halleschen FC hat der Karlsruher SC das 15. Spiel ohne Niederlage gemacht. Der KSC war im Duell der Partnerstädte zwar 45 Minuten nicht gefährlich, die Effektivität Schleuseners jedoch machte den Unterschied und den 1:0 (0:0)-Sieg.

Die Elf war für den KSC an den Start gegangen, die auch in Osnabrück von Beginn an gespielt hatte. Marco Thiede hatte erneut den Vorzug vor Marc Lorenz bekommen.

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Zunächst war die Defensivfraktion des KSC gefragt, als die mutig auftretenden Hallenser in den ersten Minuten mehrfach vor dem badischen Tor auftauchten.

Schlussmann Uphoff hatte aber alles im Griff.

 

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Glück für den KSC

Eine richtig gute Möglichkeit hatte Matthias Fetsch (4.) mit seinem Pass auf Zenga, der jedoch zu ungenau gespielt war. So hatte Zenga keine Möglichkeit ranzukommen. Glück für den KSC. Die Hausherren setzten die Karlsruher unter Druck, während der KSC dann in der 8. erstmals vor dem Hallenser Kasten auftauchte. Die Flanke von Bader konnte Fabian Schleusener aber nicht erreichen.

Der HFC machte seine Sache gegen den Favoriten aus Karlsruhe gut und ließ sie nicht gut ins Spiel finden. So lauerte der KSC auf seine Chance und ließ die Hausherren kommen. Ungenauigkeiten mischten sich bei den Gastgebern ins Spiel.

Riesiges Glück hatte der KSC nach 33 Minuten. Der Angriff war bereits geklärt, da kam Royal-Dominique Fennel an die Kugel und zog ab, der Ball flog knapp am KSC-Tor vorbei. Auch Ex-Karlsruher Fetsch (37.) sorgte für einen Schreckmoment. Marvin Wanitzek verschätzte sich und Fetsch kam frei zum Schuss, die Latte verhinderte Schlimmeres.

Glückliches 0:0 zur Pause

Wenig später war es Daniel Gordon, der das Tor verhinderte. Der KSC hätte sich nicht beschweren dürfen, wäre man zurück gelegen. Erst in der 39. war auch der KSC gefährlich vor dem Tor der Hallenser. Schleusener brachte den Ball aber nach Flanke von Bader nicht über die Linie.

Im Anschluss war es dann aber wieder Halle, die das Heft in der Hand hatten und dem Tor näher waren. Nicht nur die KSC-Fans litten, auch der Ball, der kurz vor der Pause durch die vielen Pressbälle ausgewechselt werden musste.

Tor durch Schleusener

Ausgewechselt wurde auch Anton Fink in der Pause. Für ihn kam Dominik Stroh-Engel. In die zweite Halbzeit startete der KSC offensiver. Aus den Chancen konnten die Karlsruher aber noch keinen Nutzen ziehen. Defensiv standen die Karlsruher weiter gut und so konnte erst Giasula (59.) besser vors Tor kommen, während Uphoff aber keine Probleme hatte.

Dann zappelte der Ball im Tor und wer hätte es anderes sein sollen als Fabian Schleusener, der das Tor für den KSC erzielte. Baders langer Ball traf Schleusener (62.), der die Kugel mitnahm und zum 1:0 traf. Nun waren die Hausherren gefragt, wollte man nach der ersten guten Halbzeit nicht als Verlierer vom Rasen gehen.

Gefährlich wurden sie auch: So brachte Giasula den Ball in den Strafraum, wo jedoch kein Mitspieler die Kugel über die Linie schieben konnte.Der KSC versuchte das zweite Tor nachzulegen und bald durfte auch Burak Camoglu (73.) für Florent Muslija auf den Rasen. Zunächst aber sorgte Toni Lindenhahn (76.) für Trubel im Torraum des KSC. Erfolgreich war aber auch er nicht für Halle.

In der Nachspielzeit flog Tobias Müller beim HFC mit der Roten Karte vom Feld. So durften die Karlsruher die drei Punkte mitnehmen.

KSC: Uphoff – Föhrenbach, Pisot, Gordon, Bader – Thiede, Wanitzek, Mehlem, Muslija (73. Camoglu) – Fink (46. Stroh-Engel), Schleusener (90. Bülow).