KSC weiß: „Gegen stärkere Gegner wird das bestraft“

Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC ist nicht die Mannschaft der Stunde. Mit 18 nicht verlorenen Spielen in Serie kratzt der KSC am Rekord der Dritten Liga, den die Karlsruher in ihrer letzten Drittligasaison mit 20 Spielen in Serie aufgestellt hatten.

Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. In einigen Spielen hatte sich der KSC zwei unterschiedliche  Halbzeiten geleistet, auch in Erfurt. „Natürlich haben wir darüber gesprochen. Das geht so nicht“, erklärte KSC-Vize-Kapitän David Pisot.

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„Gegen andere Gegner, stärkere Gegner wird das bestraft. Wir wissen, dass wir uns keine Nachlässigkeiten erlauben dürfen. Das wäre fatal.“ So hatte sich bereits der ein oder andere Drittligist nach Patzern nach unten verabschiedet und seine sehr gute Tabellenposition aufgegeben. Das will sich der drittplatzierte KSC nicht leisten.

 

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Kein Glück, sondern Qualität und Arbeit

Ob daran die Serie des KSC schuld sei, dass mancher Spieler eventuell glaube, es gehe einfach so, glaubt Pisot nicht. „Wir wissen schon, dass die 18 Spiele ungeschlagen nicht einfach so zustande gekommen sind. Wir wissen, dass wir sehr viel investiert haben. Das war kein Glück, sondern Qualität und viel Arbeit stecken dahinter.“

Das wisse jeder der KSC-Profis und so sei man auch in die Spiele gegangen: nur 100 Prozent zählen! Dennoch habe man Spiele gehabt, bei denen man bis zum Schluss zittern musste oder es zwei unterschiedliche Halbzeiten gab. „Da haben wir einen Hallo-Wach-Effekt gebraucht. Jetzt in Erfurt sind wir super reingekommen. Dann in der zweiten war der Cut drin, den man nicht erklären kann.“

Dass man sich das nicht leisten darf in der engen Dritten Liga sei klar. Ausrutscher werden bestraft. Der KSC schaue weiter von Spiel zu Spiel und wolle „alles in die Waagschale werfen“, um die Spiele positiv zu gestalten, ganz unabhängig von Serien, so Pisot.