„Do or die“ für die GEQUOS

Karlsruhe (ps). Es ist eines dieser berühmten Alles-oder-Nichts-Spiele für die KIT SC GEQUOS – oder wie es in der Basketball-Sprache oft so martialisch heißt „Do or die“. Die Karlsruher brauchen am Ostersamstag unbedingt einen Heimsieg, sonst ist das Abenteuer ProB nach nur einer Saison wieder zu Ende. Gegner ist zum zweiten Mal binnen einer Woche die TG s.oliver Würzburg. Am vergangenen Wochenende unterlagen die GEQUOS deutlich mit 61:85. Doch so kurios das klingt: Das Spiel gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, so die Meldung des KIT SC.

 

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Speziell in den ersten zehn Minuten haben die Karlsruher gesehen, wie sich Würzburg knacken lässt. Der Gameplan funktionierte, die GEQUOS führten mit bis zu sieben Punkten. „Danach haben wir uns einfach zu viele Ballverluste geleistet und Würzburg stark gemacht“, sagt Headcoach Jaivon Harris. Die Franken um die beiden US-Amerikaner Miles Jackson-Cartwright und Garrett Jackson nutzten die Einladungen der GEQUOS und hatten den Rest der Partie deutlich unter Kontrolle.

„Wir wollen, dass Würzburg so oft es geht gegen unsere geplante Verteidigungsaufstellung angreifen muss“, gibt Harris den Plan für Samstag vor. „Dem Gegner das Punkten schwer machen – das beginnt immer im eigenen Angriff. Wer nicht gut auf den Ball aufpasst, verschenkt einfache Punkte. Und je mehr Punkte ein Gegner macht, desto besser muss die eigene Offensive spielen. Das Rezept für Siege ist also recht simpel.“

Um Würzburg im vierten Aufeinandertreffen der Saison endlich zu bezwingen, müssen die Karlsruher allerdings wohl auch im Angriff eine Schippe drauf legen. Sowohl gegen Coburg als auch in München erzielten die GEQUOS mehr als 70 Punkte – und die werden sie gegen die bislang beste Offensive der Playdowns am Ostersamstag auch mindestens brauchen, um die Chance auf den Klassenerhalt am Leben zu halten. Sprungball für das nächste Schlüsselspiel im Abstiegskampf ist um 19.30 Uhr.