Lizenzen: KSC mit Hausaufgaben – Spielt Camoglu gegen SCP

Karlsruhe (mia). Die Post vergangene Woche war für Oliver Kreuzer, Sportdirektor des Karlsruher SC, nicht unwichtig. Lagen doch die Lizenzierungsunterlagen von der DFL und vom DFB im Briefkasten des KSC und gaben dem Sportchef Auskunft darüber, wie die Kaderplanung weitergehen könnte.

Aktuell steht man auf Platz drei, dem Relegationsplatz, und möchte über die Spiele gegen den Drittletzten der zweiten Liga wieder ins Unterhaus kommen.

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Zwar ist für die KSC-Planung wichtig, wo man kommende Saison spielt, im Unterhaus der Bundesliga oder weiter in Liga drei, aber auch die Bedingungen oder Auflagen für die Lizenzerteilung sind für die Ausgaben des Vereins zentral.

Zahlreiche Dritt- und Zweitligisten haben veröffentlicht oder sich dazu geäußert, dass sie die Lizenzen von DFL und DFB wenn auch unter Bedingungen und Auflagen erhalten haben.

Beim KSC ist es, wie in den vergangenen Jahren auch, erklärt Geschäftsführer Helmut Sandrock auf Anfrage. Sowohl die Deutsche Fußballliga als auch der Deutsche Fußballbund haben dem KSC noch Hausaufgaben mitgegeben.

„Wir haben das in den Bescheiden gelesen, was wir erwartet haben“, erklärt Sandrock. „Wir haben die Zustimmung, jetzt sind wir daran die Dinge abzuarbeiten.“

 

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Eine Überraschung sei dies nicht, so der KSC-Geschäftsführer. Auch in den vergangenen Jahren hatte der KSC die Lizenz nicht ohne nacharbeiten zu müssen, erhalten. „Es ist in all den Jahren so gewesen“, sagt Sandrock.  Bis Ende Mai hat man nun Zeit, diese bei DFL und DFB abzugeben.

Ihre Hausaufgaben müssen auch die Drittliga-Profis heute Mittag gegen den SC Paderborn machen. Gegen den Tabellenprimus gilt es den dritten Platz und die Aufstiegschance zu verteidigen. Ob der KSC dabei unverändert antritt, oder wie im Abschlusstraining Burak Camoglu statt Kai Bülow in der Startelf stand, wird sich zeigen.

Mögliche Aufstellung: Uphoff, Thiede, Gordon, Pisot, Föhrenbach, Camoglu, Mehlem, Wanitzek, Muslija, Pourie, Schleusener.