KSC mit Punktgewinn – Relegationsplatz bleibt

Karlsruhe (mia). Im vorletzten Heimspiel des Karlsruher SC gegen den Drittligaersten SC Paderborn wollte der KSC die wichtigen drei Punkte holen, um den Relegationsplatz zu verteidigen. Vor 16899 Zuschauern konnte der KSC gegen die Spitzenmannschaft mit dem torlosen Remis einen Punkt holen und hat noch einen Punkt Vorsprung vor Wehen Wiesbaden.

Wie erwartet war der KSC mit Burak Camoglu statt Kai Bülow ins Spiel gestartet. Der Tabellenprimus sah sich zu Beginn im Wildpark gleich unter Druck. Fabian Schleusener (6.) war es, der die erste Möglichkeit der Karlsruher einleitete. Seine Flanke in den Strafraum erreichte Burak Camoglu aber nicht.

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Die erste richtig gute Chance der Gäste kam in der 9. Minute. nach schnell ausgeführtem Eckball sorgte Benjamin Uphoff mit seiner Parade dafür, dass der Schuss von Marlon Ritter nicht ins Tor ging.

 

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KSC drängt

Eine ebenso gute Parade auf der Gegenseite verhinderte, dass der KSC durch Marvin Pourie (12.) in Führung ging. Schleuseners Hereingabe nahm Pourie direkt an, scheiterte aber an Keeper Zingerle. Der KSC erhöhte den Druck. Die Zuschauer sahen eine muntere Partie.

Aber auch Paderborn sorgte für Druck, der KSC jedoch störte den Spielaufbau seiner Gäste weiterhin gut. Aggressiv auftretend machten sie dem Ligaprimus das Leben schwer.  Paderborn lauerte weiter auf Möglichkeiten, die Karlsruher hatten ihre Gäste aber gut im Griff.

Sven Michel (34.) kam nach Ballverlust des KSC so bald zu einer Möglichkeit, semmelte den Ball aber am KSC-Tor vorbei. Keines der Teams konnte den Ball über die Linie bugsieren und so ging es torlos in die Kabine. „Es ist ein klasse Spiel für die Zuschauer, beide spielen nach vorne“, lobte KSC-Geschäftsführer Helmut Sandrock.

Nach Wiederanpfiff kam Ritter (47.) gefährlich vors Karlsruher Tor, schoss aber den Ball an Uphoffs Tor vorbei. Paderborn drängte nun, war das bestimmendere Team. Erst in der 53. Minute konnten sich die Hausherren befreien und Marvin Wanitzek kam zum Schuss. den Ball lenkte Zingerle aber über den Kasten.

Die nächste Chance für den KSC kam bald. Nach Freistoß von Wanitzek sprang Föhrenbach hoch, kam aber nicht an die Kugel. Die folgende Ecke brachte die Möglichkeit für Marcel Mehlem, der aber übers Tor schoss.

Auch auf der Gegenseite war der KSC gefragt. Camoglu konnte Michels (58.) Chance vor Uphoffs Kasten verhindern. Nun war es wieder der KSC der seine Chance suchte, Paderborn aber stand gut. Nicht zwingend genug waren die Aktionen, einige Ballverluste und Ungenauigkeiten kamen beiderseits hinzu.

Dann stand allerdings wieder der KSC unter Druck. Paderborn machte seine Sache gut, scheiterte aber auf den letzten Metern. Daniel Gordon (83.) leitete die Chance für die Gäste ein, als sein Rückpass zu Uphoff gefährlich wurde. Michel konnte aber keinen Nutzen daraus ziehen. Glück für den KSC.

Beide Teams wollten unbedingt den Siegtreffer. Gelingen sollte er aber keiner Mannschaft mehr.

KSC: Uphoff, Thiede, Gordon, Pisot, Föhrenbach, Camoglu (81. Fink), Mehlem, Wanitzek, Muslija, Pourie, Schleusener.