KSC-Relegation: Wildpark wird „brennen“ – Erster Neuzugang?

Karlsruhe (mia). 24600 KSC-Fans werden am Freitagabend im Wildpark sein, wenn der Karlsruher SC zum ersten Relegationsspiel um den Aufstieg in Liga zwei gegen Erzgebirge Aue antritt.

„Wir freuen uns und sind voll fokussiert. Ausverkauftes Heimspiel, da wird der Wildpark brennen“, freut sich KSC-Innenverteidiger Daniel Gordon.

Auch sein Partner in der Abwehrreihe David Pisot freut sich auf das Spiel. „Es ist eine riesige Chance für uns und wir wollen die Saison krönen. Das was wir jetzt erreicht haben, was keiner gedacht hatte, da wollen wir das Sahnehäubchen drauf setzen.“

Das wäre auch Dirk Orlishausen recht. Nach zwei missglückten Relegationen möchte der Zweite KSC-Keeper den Karlsruher Club gerne mit einem Aufstieg verlassen. Er wechselt nach der Saison nach Rostock zu Drittligist Hansa.

Nun steht die letzte Partie im Wildpark an. Schiedsrichter Sascha Stegemann und die Hawkeye-Technologie werden besonders im Fokus stehen, damit kein Ärger im Anschluss aufkommt.

 

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Kommt Müller vom HFC?

Einfach werde das Spiel nicht, das wisse man. „Wir sind nicht unter Druck“, sagt auch KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. Man könne die letzte Relegation, die er mit dem KSC mitmachte, nicht mit der jetzigen vergleichen. Der Zweitligist habe viel zu verlieren. „Du hast Druck, negative Gedanken.“ All das plage den KSC nicht.

„Wir können aus dieser Saison eine richtig, richtig gute machen und sind positiv gestimmt“, sagt der Sportdirektor der Badener. „Wir freuen uns darauf.“

Indes wird bereits der erste KSC-Neuzugang für die kommende Saison spekuliert. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, soll Tobias Müller vom Halleschen FC in den Wildpark kommen. Der Vertrag des 23 Jahre alten Innenverteidigers läuft aus. Wahrscheinlichstes Ziel laut der Zeitung sei der KSC.