GEQUOS gewinnen aufregendes Spitzenspiel gegen Schwenningen mit 92:83

Karlsruhe (ps). Es gibt Siege, es gibt wichtige Siege und es gibt die Siege, die besonders wichtig- und schön anzuschauen sind. So ein Spiel erlebte die Zuschauer am Samstagabend am Sportinstitut in Karlsruhe. Die KIT SC GEQUOS gewannen am Ende verdient mit 92:83 gegen den Spitzenreiter wiha Panthers Schwenningen. Somit melden sich die GEQUOS nach zwei Niederlagen in Folge eindrucksvoll in der Basketball Regionalliga-Südwest zurück.

Bereits die Statistik der Karlsruher geht runter wie Butter. Franjo Bubalo (29 Punkte), Alex Rueck (24 Punkte) und Elnis Prasovic (21 Punkte und zehn Rebounds). Karlsruhe lieferte Schwenningen den Kampf, der nötig war. Biss, Feuer und Leidenschaft. Mit dieser Formel gelang es den GEQUOS die Gäste zu verwunden und nicht wie so oft im dritten Viertel unerklärlicherweise einzubrechen.

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Karlsruhe ging genau nach fünf Sekunden im ersten Viertel durch einen Korbleger vom an diesem Abend blendend aufgelegten Alex Rüeck mit 2:0 in Führung. Danach dauerte es knappe fünf Minuten bis Karlsruhe wieder in Front war. Schwenningen drehte den Rückstand mit Pangarovs Dreier und Dunovis Korbleger zu einer 5:2-Führung. Kein Team war aber in der Lage wirklich wegzuziehen. Das Spiel war eng, sehr eng. Bei noch zwei Minuten auf der Uhr stand es 20:20. Dann trafen Prasovic für zwei und Bubalo für drei, weshalb die Karlsruher mit 25:20 in die erste Viertelpause gingen.

Die Partie war auf einem richtig guten Niveau. Schöne Dreipunktewürfe, herrliche Einzelleistungen und der nötige Pfeffer bei Diskussionen unter den Teams selbst würzten das Duell.

Dunovics Dreier eröffnete dann das zweite Viertel und verkürzte Schwenningens Rückstand. Zwei Minuten später knallte Dunovic erneut einen Dreipunktewurf zum 29:30 rein. In dieser Phase verloren die KIT SC GEQUOS ein wenig ihre Linie. Beim 30:35 handelte Headcoach Aleksandar Scepanovic blitzschnell: Auszeit. Mittels der kleinen Krisenbesprechung fanden die Fächerstädter wieder besser ins Spiel. Kucan (Dreier), Bubalo (Korbleger) und Alex Rüeck ebenfalls für drei brachten die GEQUOS wieder mit 38:37 – zur Freude der Zuschauer – in Führung. Bis zum Ende des Viertels hielten sie den Vorsprung konstant. 49:43 fiel der Halbzeitstand zugunsten der Karlsruher aus.

Als dann auch noch das dritte Viertel mit 67:62 beendet wurde, mussten die GEQUOS die Chance einfach beim Schopfe packen. Der letzte Abschnitt hatte dann noch einmal alles, was ein gutes Spiel auszeichnet. Mal zogen die GEQUOS auf mehrere Punkte weg, dann kamen die Panthers wieder heran. Nach drei Minuten schoss Rüeck mittels Dreier einen 74:63-Vorsprung heraus. Die Gäste zogen nun alle Register. Sie versuchten Fouls zu ziehen und den KIT SC so aus der Ruhe zu bringen. Dieses Vorhaben klappte nur teilweise. Zwar holten sich die GEQUOS nach vier Minuten das fünfte Teamfoul ab, was Schwenningen zunächst gut ausnutzte. Aber die Scepanovic-Truppe biss sich ein weiteres Mal ins Spiel und triumphierte nach 40 schweißtreibenden Minuten über bediente Gäste aus Schwenningen.

Ein kurzer Freudentanz verdeutlichte den Druck, der auf den Schultern der Mannschaft lag. Mit neun Siegen und zwei Niederlagen stehen die GEQUOS bei einem Spiel weniger als Schwenningen, punktgleich mit Elchingen auf dem dritten Rang. Elchingen weist das bessere Korbverhältnis auf. Entscheidend werden nun die kommenden Wochen sein, in denen diese Konstanz an den Tag gelegt werden muss. Das Weihnachtsspiel gegen Kaiserslautern mit der anschließenden Sportlerparty am kommenden Donnerstag wird ein weiteres Highlight im alten Jahr 2014 sein.