KSC besiegt Paderborn und holt sich Tabellenplatz drei

Karlsruhe (mia). Mit veränderter Startelf ging der Karlsruher SC ins Heimspiel gegen den SC Paderborn, da KSC-Coach Markus Kauczinski nach der  Auswärtsniederlage unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war.

Vor 15.601 Zuschauern ging der KSC in Durchgang eins durch Manuel Torres verdient mit 1:0 in Führung, das 2:0 sowie das 3:0 erzielte Dimitrij Nazarov für den KSC, der damit an den Gästen vorbei in der Tabelle auf den dritten Platz klettert. Für das 4:0 sorgte oben van der Biezen in der 88.

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In der Startelf des KSC stand Manuel Gulde für Daniel Gordon erstmals von Beginn an in der KSC-Defensive, auch Reinhold Yabo und Selcuk Alibaz mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für sie spielten Kai Schwertfeger und Gaetan Krebs von Beginn an.

Der KSC war gut in die Partie gegen den Tabellendritten gestartet, leistete sich aber einige Ungenauigkeiten, die der Gast auszunutzen suchte. Nach vorne fehlte es beim KSC noch am letzten Pass. So fand die Hereingabe von Koen van der Biezen (8.) keinen Abnehmer im Strafraum.

VdB – Hennings – Torres – 1:0

Kurz darauf aber passte alles zusammen. In der 12. legte der Holländer den Ball zu Rouwen Hennings, der scheiterte mit seinem Schuss zunächst an Paderborns Keeper Lukas Kruse.  Den Abpraller konnte Manuel Torres für den Führungstreffer nutzen und unhaltbar für den Keeper zum 1:0 einnetzen.

Auf der Gegenseite wurde es nur kurz darauf gefährlich, als Jens Wemmer (17.)  nach Vorlage von Alban Meha den Ball durch die Füße der KSC-Abwehr aufs Tor von KSC-Keeper Dirk Orlishausen zielte. Mit einer Glanzparade verhinderte der den Ausgleich.

Das Spiel wurde ruppiger, die Gäste drängten auf den Ausgleich. Elias Kachunga hatte diesen nach Unachtsamkeit von Schwertfeger auf dem Fuß, Orlishausen aber stand parat.

Dennis Kempe (29.) hätte dagegen auf 2:0 erhöhen können, aber auch der Gäste-Keeper war hellwach. Leichtsinnig ließ der KSC die Gäste aber immer wieder vors Tor kommen und gewährte so Kachunga (34.) die nächste Möglichkeit, die dieser aber ungenutzt liegen ließ.

In den letzten zehn Minuten vor der Pause ließ der KSC die Gäste viel zu sehr kommen und ermöglichte ihnen durch Ballverluste zu leichte Chancen.

Hennings hätte in der 45. das 2:0 erzielen müssen, nach Vorarbeit von Torres aber legte er den Ball weit übers Tor. Mit der verdienten 1:0-Führung ging es so in die Kabine.

Aus der Pause kam der KSC stark. Gleich die siebte Minute nach Wiederanpfiff   brachte die nächste gute Möglichkeit für den KSC. Klingmanns Hereingabe in den Strafraum konnte Dominic Peitz (52.) mit dem Kopf annehmen, traf aber nur das Lattenkreuz.

Das 2:0 für den KSC konnte der für Hennings eingewechselte Nazarov (70.) erzielen.  Nach Einwurf durch Kempe nutzte Nazarov die erste Chance und brachte den Ball  im Paderborner Tor unter. Nazarov (85.) war es auch, der das 3:0 für den KSC erzielte. Einen Freistoß zirkelte der KSCler an der Mauer vorbei zum 3:0 ein.

KSC: Orlishausen – Klingmann, Gulde, Mauersberger, Kempe – Peitz, Schwertfeger – Torres (86. Alibaz), Krebs – Hennings (63. Nazarov), van der Biezen