KSC erwartet eine „harte Nuss“ in der Allianzarena

Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC erwartet über 3000 KSC-Fans, die den badischen Zweitligisten am Samstagmittag, 13 Uhr, beim Auswärtsspiel beim TSV 1860 München in der Allianzarena lautstark unterstützen werden. Personell kann KSC-Coach Markus Kauczinski nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Neben den definitiv ausfallenden Sascha Traut und Dennis Kempe stand hinter Manuel Torres (Knie) zwar nach dem Abschlusstraining in Karlsruhe noch ein Fragezeichen für die Partie. Kurz vor dem Einsteigen in den Bus aber gab Torres Entwarnung. „Es ist alles gut.“ Als Alternative nahm KSC-Coach Markus Kauczinski Jungbin Park als 19. Mann mit nach München. Aber das KSC-Trainerteam mache sich generell Gedanken, wer in der beginnenden englischen Woche „frisch genug“ sei. Kauczinski sei zufrieden gewesen, aber das heiße nicht, dass er nichts ändere. Auch müsse man schauen ob Ray Yabo, der nicht alle Trainingseinheiten nach seiner Grippe absolvierte, 90 Minuten durchspielen könne.

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Brandgefährlich

Wenn die Karlsruher beim Tabellen-16. auflaufen, werde das keine leichte Aufgabe. „Uns erwartet eine schwere Aufgabe. Wir lassen uns nicht davon blenden, dass 1860 als Drittletzter nicht zufrieden ist“, so KSC-Coach Kauczinski . Die Ergebnisse der Münchner „sind sehr wechselhaft“. „Aber es ist eine sehr spielstarke Mannschaft und sie haben mit Rubin Okotie einen der treffsichersten und besten Stürmer der Liga“.

„Sie sind brandgefährlich in der Offensive. Das wird uns fordern.“ Da 1860 im Abstiegskampf stecke, werde es für den KSC „eine harte Nuss“. „Trotzdem fahren wir mit viel Selbstbewusstsein hin. Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind zu kämpfen und guten Fußball zeigen können.“ Gegen München müsse der KSC kampfstark und aggressiv nach vorne agieren. Defensiv habe der KSC bereits gezeigt, dass er stabil sei. „Wir wollen Mut und Lockerheit nach vorne zeigen.“