Gequos halten sich gegen Limburg schadlos

Karlsruhe (ps). Nicht überragend, aber letztlich doch souverän präsentierten sich die KIT SC Gequos im Heimspiel gegen den ersatzgeschwächten Vorletzten EVL Baskets Limburg. Die Karlsruher lagen über weite Strecken der Partie in Front, konnten die tapfer kämpfenden Gäste aber nie richtig abschütteln. Besonders in der ersten Halbzeit hatten die Gequos mit der starken Trefferquote der Gäste und der eigenen Pick-and-Roll-Verteidigung zu kämpfen. Im dritten Viertel setzten sich die Gastgeber vorentscheidend ab, so die Pressemitteilung des KIT SC.

In der Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Teams waren vor allem in der Offensive von Beginn an präsent. Für die Gequos übernahm Flügelspieler Elnis Prasovic das Kommando: Am Korb oder von der Dreierlinie – in den ersten Minuten traf er fast nach Belieben und steuerte zwölf der ersten 16 Punkte für die Karlsruher bei. Auf Limburger Seite hielt Go-To-Guy Kristoffer Douse nach Kräften dagegen. Nach gut sieben Minuten führten die Gequos mit 16:13. Durch eine Umstellung in der Verteidigung – Kapitän Benjamin Frisch übernahm nun die Rolle des Douse-Gegenparts – gelang es den Karlsruhern, den Topscorer der Gäste vom Korb wegzuhalten oder ihn an die Freiwurflinie zu zwingen. Durch Marcel Mihalic und Peter Voß erwarfen sich die Gequos zwischenzeitlich eine 25:17-Führung, für Limburg sprang nun aber Jakub Mikulec in die Bresche und hielt sein Team im Rennen.

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Zu Beginn des zweiten Viertels hielten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst bei etwa fünf Zählern. Limburg zeigte sich aber gerade in dieser Phase besonders treffsicher aus der Distanz und übernahm durch zwei Dreier von Mikulec und dem stark aufspielenden Jan Koranda sowie einen Korbleger von Mantas Bernatavicius sogar kurz die Führung (34:32). Für die Gequos genau der richtige Weckruf: Moritz Nägele, Mihalic und Hurst drehten die Partie binnen weniger Sekunden wieder (42:36). In die Kabine ging es beim Stand von 46:42 für die Heimmannschaft.

Im dritten Viertel änderte sich das Bild auf beiden Seiten ein wenig. Beide Teams kamen mit deutlich mehr Intensität zurück aufs Feld – beide waren gewillt, gleich ein Zeichen in der Verteidigung zu setzen. Die ersten Vorteile erspielten sich dabei die Gequos , die Mitte des Viertels Limburg erfolgreich vom eigenen Korb fernhielten und sich durch drei Dreier von Mihalic sowie Punkte von Voß, Prasovic und Frisch vorentscheidend absetzten. Den Schlusspunkt zum 72:57-Zwischenstand nach drei Vierteln setzte Benedict Seebode von der Dreierlinie.

Im Schlussviertel taten sich die Gequos in der Offensive zunächst schwer, zeigten keine klaren Aktionen und blieben folglich fast fünf Minuten ohne Zähler. Die Gäste schnupperten in dieser Phase zwar Morgenluft, dank der intensiven Verteidigung der Karlsruher kamen sie aber nur auf 66:72 heran. Ein wichtiger Dreier von Alex Rüeck beendete die Durststrecke der Gequos, die gleich durch Prasovic und Frisch nachlegten und drei Minuten vor Schluss mit 79:66 in Führung lagen. Limburg steckte zwar auch in der Schlussphase nicht auf, zeigte aber wie schon im Spielverlauf große Schwächen von der Freiwurflinie und kam den Karlsruhern daher nicht mehr entscheidend näher. Am Ende feierten die Gequos einen souveränen 87:78-Heimerfolg.

„Wir haben grade in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt. Man muss aber auch anerkennen, dass Limburg hochprozentig getroffen hat. Wir hatten uns im Lauf der Woche das ein oder andere ausgedacht, mussten uns aber nach dem Ausfall des Limburger Neuzugangs Gavin Arrington auf ein völlig anderes Spiel einstellen. In der zweiten Halbzeit haben wir das ganz gut gemacht, auch wenn noch viel Luft nach oben war“, sagt Gequos-Headcoach Uli Himstedt.

Für die Karlsruher geht es am kommenden Wochenende mit dem schweren Auswärtsspiel beim TSV Crailsheim II weiter, danach empfangen die Gequos am 22. März um 20 Uhr den ASC Theresianum Mainz.

Punkte Gequos : Mihalic 26, Prasovic 19, Seebode 10, Hurst 8 / 8 Reb, Voß 7, Rüeck 6,