KSC II bläst zum Angriff in der Oberliga

Karlsruhe (mia). „Jetzt sind wir Jäger“, bläst KSC II-Coach Stefan Sartori zum Angriff für dieses Jahr. Am Freitagmittag ist das Oberligateam des Karlsruher SC in die Vorbereitung gestartet. Richtig los gehe es für die KSC II-Akteure aber erst am 19. Januar. Das KSC II-Trainerteam Sartori und Frank Fürniß hatte die Amateure des KSC aufgrund der Teilnahme am Hallenfußballturnier in Sindelfingen am 10. und 11. Januar bereits am Freitag in den Wildpark zum ersten Training im neuen Jahr gebeten. Nach dem Turnier gibt es eine Woche frei, dann am 19. Januar gibt es den „richtigen Trainingsauftakt“.

Derzeit steht der KSC II auf dem vierten Tabellenplatz der Oberliga, hinter dem SV Spielberg, der TSG Balingen und dem Bahlinger SC. „Wir haben drei Mannschaften vor uns. Es gilt anzugreifen und mindestens zwei Mannschaften zu holen, um vielleicht durchaus das Mögliche machbar zu machen.“

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„Völlig zu Recht“ sei der KSC oben dabei in der Liga. Jetzt gelte es kleine Stellschrauben, kleine Nuancen zu verändern, Feinheiten zu verbessern. „Dann bin ich überzeugt durchaus in der Lage zwei wenn nicht sogar drei zu holen.“

„Wir wollen uns so präsentieren wie letztes Jahr, aber noch etwas stabiler sein und mit mehr Punktausbeute“, erklärte Sartori seinen Vorsatz fürs neue Jahr. Man hatte zu Beginn leichte Punkte liegen lassen, die „wir sehr einfach hätten holen können. Im Nachhinein ist das etwas ärgerlich, aber sonst hat sich die Mannschaft richtig gut präsentiert. Da wollen wir weitermachen.“

Neuer Wunschspieler?

Sartori konnte den gesamten Kader begrüßen. „Es will uns keiner verlassen, auch wenn wir dem ein oder anderen nahe gelegt haben, aufgrund der Spielzeit, uns zu verlassen.“ Gespräche laufen, endgültig sei noch nichts entschieden. Am 19. zum Auftakt erwarte Sartori – wenn alles funktioniere – auch einen neuen Wunsch-Spieler.

Nun aber steht zunächst einmal das Hallenturnier auf dem Plan. Dieses hatte Sartori mit der U19 von Mainz bereits gewonnen.“Es ist ein tolles Turnier mit international vertretenen Teams.“ Es sei sensationell, dass der KSC gebeten wurde, daran teilzunehmen, so der Cheftrainer, der am Morgen seinen Vertrag verlängert hatte.

Für Sartori selbst war es klar, dass er hier bleibe – auch wenn es andere Angebote gab. „Das Ding ist noch nicht abgeschlossen. Wir haben noch einiges vor.“ Auch die Zusammenarbeit zwischen Profis und U23 „sei richtig gut“. Der KSC II fungiere als Bindeglied mit dem Nachwuchsleistungszentrum. Die logische Konsequenz sei, weiter zu machen. „Ich gehe den Weg sehr gerne mit.“