„!Nie wieder – 15. Erinnerungstag im deutschen Fußball“

München/Karlsruhe (bfv). Zum fünfzehnten Mal jährt sich am 27. Januar der „!Nie wieder-Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Die dahinter stehende Initiative setzt sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form der Diskriminierung im Fußball ein. Der Badische Fußballverband führt am Sonntag mit seinen Vereinen und Schiedsrichtern im Rahmen der Pfeiffer&May-Futsal-Kreismeisterschaft der Herren in Rintheim den „!Nie wieder-Erinnerungstag“ durch.

 Bei der Endrunde spielen der FV Grünwinkel, die FVgg Weingarten, der FC 21 Karlsruhe, die SpVgg Söllingen, der FC Alemannia Eggenstein, der FSSV Karlsruhe, der FC Germania Neureut und der Karlsruher SV um den Kreismeistertitel. Neben dem Kampf um den Turniersieg setzen sich die teilnehmenden Vereine gemeinsam mit dem bfv gegen Diskriminierung ein.

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Profi- und Amateurvereine sind mit der Durchführung von Aktionen und Veröffentlichungen an den Spielen um den 27. Januar aufgerufen, ein deutliches und nachhaltiges Zeichen zu setzen. Denn Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus haben auch im Sport nichts zu suchen. Gerade aufgrund aktueller Anlässe ist die Notwendigkeit gemeinsame Zeichen zu setzen, mehr als gegeben.

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Der Badische Fußballverband ruft seit Jahren seine Vereine und alle Mitwirkenden dazu auf, sich gegen Rassismus und Antisemitismus zu positionieren. Beispielsweise in Form der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ mit über 120 teilnehmenden bfv-Vereinen. Mit der Vergabe des Jugendpreises Gottfried Fuchs gedenken die drei baden-württembergischen Fußballverbände den jüdischen und anderen diskriminierten Spielern, Trainern, Schiedsrichtern, Funktionären und Vereinsmitgliedern, die nach der Machtübernahme durch die Nazis seit 1933 aus der Gesellschaft und der Fußballfamilie ausgeschlossen wurden.

Vereine, die im Rahmen eines Hallenturniers den „!Nie wieder-Erinnerungstag“ umsetzen möchten, können dies in Form einer Hallendurchsage tun. Ein Muster befindet sich auf der bfv-Webseite: www.badfv.de

Weitere Informationen: www.niewieder.info