PSK Handballer beenden Runde auf Platz 5

Karlsruhe (psk). Im letzten Saisonspiel ging es für den PSK zum Zweitplatzierten der Handball Bezirksliga SSC Karlsruhe. Mit einem Sieg und günstigem Ergebnis im Parallelspiel Mühlburg gegen Eggenstein hätte man sich sogar noch Platz zwei und damit die Vizemeisterschaft holen können, so die Meldung des PSK.

SSC Karlsruhe – PSK, 38 : 27 (22 : 16)

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Doch diese Hoffnungen wurden nach ordentlichem Start in die Partie schnell enttäuscht: Gerade defensiv waren die Gelb-Blauen alles andere als stabil und so musste Trainer Grimm schon in der zehnten Minute seine Auszeit nehmen (9:5). Zwar kam die Mannschaft dann auf 10:9 an den Gegner heran, doch bis zur Pause setzte sich der SSC über viele einfache Tore wieder deutlich ab und nahm eine Sechs-Tore-Führung mit in die Kabine.

So hatte man sich das wahrlich nicht vorgestellt und auch wenn das Team sich vornahm, es in der zweiten Halbzeit besser zu machen, schien die Luft irgendwie raus zu sein. Denn nach Wiederanpfiff wurde das PSK-Spiel nicht besser. Stattdessen konnten die Hausherren ihre Führung zwischenzeitlich auf bis zu 15 Tore ausbauen (31:16). Auch wenn an diesem Tag nahezu gar nichts klappte, war dieser Rückstand doch deutlich zu hoch für die eigenen Ambitionen. Zumindest in der Schlussphase hielt der PSK nochmals etwas dagegen und konnte ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.

Schlussendlich beendet der PSK die Saison auf Platz 5, der im Vergleich zum möglichen zweiten Tabellenplatz zunächst etwas enttäuschend wirkt. Es ist jedoch nicht zu vergessen, wo die Mannschaft herkam: Nach einem Fehlstart nach Maß fand man sich in der Hinrunde noch mitten im Abstiegskampf wieder. Doch im neuen Jahr raffte sich das Team zusammen und legte eine so nicht zu erwartende Serie von acht Siegen in Folge hin. Aus eigener Kraft warf man sich aus dem Tabellenkeller und kann somit mit dem fünften Platz durchaus zufrieden sein. Nun geht es in die kurze Pause und dann gilt es, in der Vorbereitung Gas zu geben, um nächstes Jahr wieder voll angreifen zu können.

Es spielten:

Stoll, Freund (beide Tor), Bretzinger (6/3), Riekert (5), Reither Pa. (5), Reither Ph. (5/4), Kungl (2), Kriewitz (2), Armbrust (1), Bauer (1), Schimanski und Cihlar.