KSC-Youngster Boubacar Barry – „Bock zu spielen und viel Qualität“

Karlsruhe (mia). „Bouba trauen wir viel zu. Das hat er schon angedeutet, dass er das kann“, lobt Markus Kauczinski, Coach des Fußballzweitligisten Karlsruher SC, den KSC-Youngster Boubacar Barry. Zum ersten Mal hatte der KSC-Akteur, das Trainingslager mit den Profis gemeinsam verbracht.

„Ich wurde super aufgenommen“, so Barry. Auch die Bedingungen waren „perfekt“. Dass er derzeit als einer der Jüngsten gemeinsam mit anderen Spielern zuständig ist für das Tragen von Bällen, Leibchen, Getränken,… sei normal. „Das ist selbstverständlich, dass ich, beziehungsweise die Jungen, den Älteren die Arbeit abnehmen“, so der KSC-Akteur.

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Keine Rücksicht

Auf dem Fußballplatz nimmt er dagegen keine Rücksicht. „Da gebe ich mein Bestes und will mich zeigen. Ich bin erst seit kurzem bei den Profis und muss richtig reinkommen. Aber in Zukunft ist es das Ziel, einen Stammplatz zu bekommen.“

Mit dem Abgang von Selcuk Alibaz sind die Chancen dafür größer geworden. „Ich gebe mein Bestes im Training“. Er werde weiterhin Gas geben, ob da „drei oder vier auf meiner Position sind, ist egal“.

Bei Peitz schaut er sich das Kämpfen ab

Das schätzt auch KSC-Coach Kauczinski an Barry. In dem gut zusammen gestellten Kader machen die Jungen sehr viel Druck, so Kauczinski.  „Boubacar will sich durchsetzen. Er hat nur ein Ziel, nämlich zu spielen und dafür tut er alles. Er hat Bock zu spielen und viel Qualität.“

Um diese Qualität noch zu steigern, schaut sich Barry auch bei anderen Spielern auf und neben dem Platz „Dinge ab“. „Bei Dominic Peitz das Kämpfen, das ist einfach geil“, so Barry.

Dem KSC traut er indes noch einiges zu. „Ziel ist es, weiter so gut zu spielen wie bisher und alles mitnehmen, was geht.“ Warum es beim KSC derzeit so gut laufe?  „Wir verstehen uns alle super, der Trainer ist top, wir sind spielstark und können kämpfen“, so seine Analyse.