Für den KSC geht es in die „heiße Phase“

KSC-Spieler Manuel Torres Foto: Anderer
KSC-Spieler Manuel Torres
Foto: Anderer

Karlsruhe (mia). Die Niederlage in Cottbus will der Karlsruher SC zuhause gegen Erzgebirge Aue wieder „gutmachen“. Cottbus hatte es dem KSC „sehr schwer gemacht. Unter der Woche hatte KSC-Coach Markus Kauczinski das „Spiel nach vorne“ trainieren lassen, um für die Partie am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Aue gewappnet zu sein. Insgesamt hat der KSC bisher 10.000 Karten verkauft und hofft auf Unterstützung durch seine Fans.

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Es gehe nun in die heiße Phase der Saison, so Kauczinski. Der KSC wolle entsprechend auftreten und dagegen halten, erwartet der Coach einen heißen Kampf. „Wir wollen mutiger nach vorne spielen.“ Mit Aue komme eine gute Mannschaft in den Wildpark, die ein starkes Sturmduo habe und Druck ausüben werde.

Verletzte und Kaderplatz

Da Ilijan Micanski weiter ausfalle, sei die „Auswahl vorne“ nicht mehr sehr groß, so der KSC-Coach. Rouwen Hennings und Dimitrij Nazarov werden sich in den letzten Trainingseinheiten um den Platz in der Startelf hinter Koen van der Biezen „bewerben“ müssen.

Micanski befindet sich derweil in einer speziellen Reha, KSC-Coach Kauczinski hofft, dass der Bulgare in den nächsten zwei Wochen wieder einsteigen kann ins KSC-Training. Weiterhin fallen die Langzeitverletzten Silvano Varnhagen und Mirko Schuster aus.

Bei Dominic Peitz ist der Einsatz fraglich. Er hatte nach einer Rippenprellung in dieser Woche nur das Aufwärmtraining absolviert. Man müsse schauen, ob er schmerzfrei spielen könne.

Einen sicheren Platz in der KSC-Elf hat indes der nach seiner Gelbsperre zurückkehrende Manuel Torres. Der Spanier sei „momentan schwer zu ersetzen“, so der KSC-Übungsleiter. „Auch wenn nicht alles Gold ist was glänzt, er hat die Qualität auch mal was alleine zu machen“, wenn der KSC als Mannschaft nicht funktioniere.

Ob dafür Selcuk Alibaz oder Gaetan Krebs aus der Startelf weichen müssen, entscheide er kurzfristig, so Kauczinski.