Der Akku ist leer bei ASV-Assen

Grünwettersbach (asv). Die Kräfte schwinden bei den in den letzten Wochen doch arg strapazierten ASV-Akteuren. Sowohl gegen Bergneustadt als auch gegen den Meister aus Ochsenhausen hätte der ASV eine Topleistung abrufen müssen, um die Favoriten zu gefährden, doch dazu waren Wang Xi, Dang Qiu und Tobi Rasmussen nicht in der Lage.

TTBL: TTC Schalbe Bergneustadt – ASV Grünwettersbach              3:0

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            ASV Grünwettersbach – TTF Liebherr Ochsenhausen           0:3

Dies wurde speziell beim Gastspiel im Bergischen Land sichtbar, wo das ASV-Trio am Ende ohne Siegchance blieb, obwohl man die Schalben in der Vorrunde in eigener Halle noch deutlich bezwingen konnte.

Zunächst geruhigte TTC-Eigengewächs Benedikt Duda durch einen klaren 3:0 Sieg über Tobias Rasmussen die Nerven der Hausherren. Wang Xi hatte im Anschluss den Ausgleich auf dem Schläger, als er gegen Paul Drinkhall eine 2:0 Satzführung erspielte und auch im 3. Satz zunächst die Nase vorne hatte. Doch dann riss der Faden beim ASV-Abwehrass und der TTC konnte auf 2:0 erhöhen.

Nach der Pause fehlte dann Dang Qiu die Frische, um gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Alvaro Robles punkten zu können. Nachdem die beiden ersten Sätze noch hart umkämpft waren, ließ Alvaro mit einer 2:0 Satzführung im Rücken nichts mehr anbrennen und stellte den 3:0 Sieg für das Team von Trainer Lei Yang sicher.

Mehr Gegenwehr leistete das ASV-Trio zum Jahresabschluss im gut besuchten Tischtenniszentrum gegen den Meister aus Oberschwaben.

Zunächst bekam es Dang Qiu mit dem österreichischen Nationalspieler Stefan Fegerl zu tun. Nach gewonnenem Auftaktsatz bekam Dang zunehmend Probleme mit seiner Rückhand, die ihn auf dem Weg zum Erfolg häufig im Stich ließ, so dass der Österreicher die folgenden Durchgänge jeweils knapp für sich entscheiden konnte.

Völlig chancenlos war dann Tobias Rasmussen gegen den ehemaligen Vize-Europameister Simon Gauzy. Gegen das variable Spiel des Franzosen fand Tobi einfach kein Mittel und verlor glatt in drei Sätzen.

Tischtennis vom Feinsten bot in den beiden Auftaktsätzen Wang Xi gegen Jakub Dyjas. Doch der Pole stellte sein Spiel um und kam auch dank seiner Aufschläge zunehmend besser in die Partie. Zwar wehrte sich Xi tapfer, wehrte auch zwei Mätchbälle ab, um dann das Match mit einem Aufschlagfehler beim Stande von 9:10 zu beenden.

Nach dem vorweihnachtlichen Kraftakt können die ASV-Asse, die momentan gute 16:16 Punkte auf dem Konto haben, nun zwischen den Jahren Kraft schöpfen, ehe am 04.01. das Final Four in Neu-Ulm auf dem Programm steht und Post SV Mühlhausen am 12.01. seine Visitenkarte zum bereits vorletzten Heimspiel der Saison im Tischtenniszentrum abgibt.