Erneut knapp verloren – LIONS verpassen vorerst die Wende

Das erste Spiel unter Führung der beiden bisherigen Co-Trainer Drazan Salavarda und Samuel DeVoe am 5. Februar konnten die PS Karlsruhe LIONS noch nicht für eine Bewältigung ihrer derzeitigen Krise nutzen. Das Team unterlag am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in einem hochspannenden Duell mit 75:82 bei den wiha Panthers Schwenningen und tritt damit im Tabellenkeller weiter auf der Stelle.

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In einer auf beiden Seiten von Anspannung geprägten Anfangsphase übernahmen die Hausherren mit dem 5:3 in der dritten Spielminute erstmals die Führung. Diese bauten sie in der Folge langsam zum Stand von 17:11 nach dem ersten Viertel aus. Zu diesem Zeitpunkt hatten die LIONS noch keinen ihrer bisherigen sieben Versuche von der Dreipunkte-Linie verwandelt. Dies sollte sich ändern, als – nachdem der Rückstand der Badener bereits auf über zehn Punkte angewachsen war – Filmore Beck in der 14. Spielminute aus der Distanz erfolgreich war und kurze Zeit später nochmals präzise von der 6,75-Meter-Marke punktete. Wenig später ging im Karlsruher Spiel die Linie etwas verloren. So wurde der Rückstand des Löwenrudels wieder zweistellig, nachdem das Team ihn zwischenzeitlich bis auf fünf Punkte verkürzt hatte. Zur Halbzeit hielten die Panthers eine 39:31-Führung. Durch einen Zwölf-Punkte-Run nach Wiederbeginn machten die LIONS jedoch schnell Boden gut und gingen in der 24. Minute beim 43:45 erstmals seit der Anfangsphase in Führung. Doch gegen Ende des dritten Spielabschnitts kippte die Partie wieder zugunsten der Gastgeber, die ein Punktepolster von 64:53 mit ins Schlussviertel nahmen. Ein erneuter Run von diesmal zehn Punkten brachte die Gäste plötzlich wieder ganz nahe heran, doch nachdem es fünf Minuten vor Spielende sogar zum 70:70-Ausgleich gekommen war, agierten die LIONS – wie bereits in einigen Spielphasen zuvor – unglücklicher im Abschluss, was letztlich die Niederlage einleitete, obwohl es bis zum Ende der Partie spannend blieb.

Erneut war es die Trefferquote, die einen Großteil zum Karlsruher Misserfolg beitrug. Auch an diesem Spieltag legten 64 % von der Freiwurf- und 29 % von der Dreipunktlinie einiges Verbesserungspotenzial offen. Am meisten Punkte für die LIONS erzielte Daniel Norl (17), gefolgt von Orlando Parker (15), Filmore Beck (11), Maurice Pluskota (10) und Marcus Stroman (10). Bereits am 8. Februar im Heimspiel gegen Science City Jena hat die Mannschaft die Möglichkeit, sich für ihre kämpferische und durchaus ligataugliche Leistung der jüngeren Vergangenheit mit Siegpunkten zu belohnen.