KSC „muss mit dem Punkt leben“

Karlsruhe (mia). Die Gäste des Karlsruher SC am Samstagmittag hatten laut Statistik mehr vom Spiel. Der KSC hatte gegen den VfL Bochum nur 44 % Ballbesitz, 19:23 Torschüsse, dafür aber 53% gewonnene Zweikämpfe. Das 0:0 und die folgende Punkteteilung werteten die KSC-Verantwortlichen daher als „okay“.

„Wir sind recht zufrieden“, erklärte KSC-Sportdirektor Jens Todt nach der Partie. Allerdings habe seine Mannschaft „sehr viele Chancen zugelassen. Das ist ungewöhnlich für uns“. Daher müsse man mit dem Punkt leben, auch die Defensive sei nicht so gut gewesen.
Intensives Spiel

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Allerdings hatte KSC-Coach Markus Kauczinski verletzungs- und sperrenbedingt Philipp Klingmann für Enrico Valentini, Jan Mauersberger für Daniel Gordon und Keeper René Vollath für Dirk Orlishausen bringen müssen.

Vollath zeigte sich zufrieden mit seinem Spiel., das sei sein Job dafür trainiere er „Jeder der denkt wir hauen hier jeden Gegner aus dem Stadion, der kann sich das abschminken“, so der Keeper des KSC. „Jedes Spiel ist schwer. Kein Gegner ist Laufkundschaft.“ Punkte sammeln sei wichtig.

Bochum habe stark gespielt und für jeden, der neu reingekommen sei, sei es schwer. Aber jeder habe seinen Job gut gemacht. „Wenn alle zusammen halten, sehen wir am Ende was rauskommt.“

„Es war ein sehr intensives Spiel es ging hin und her, es gab auf beiden Seiten leichte Fehler“, erklärte auch KSC-Spieler Rouwen Hennings.

„Die zweite Halbzeit war besser. Der Trainer hat es uns klar gemacht in der Halbzeit, wir haben aber insgesamt zuviel zugelassen. Ein Punkt ist besser als nichts“, so Jonas Meffert.

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„Es war ein klasse Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir hatten mit Manuel Torres die erste Möglichkeit. Wir haben aber auch Chancen gegen uns. Deswegen muss man unter dem Strich mit dem Unentschieden leben“, so KSC-Coach Kauczinski. Bochum sei ein starker Gegner mit Qualität, mit der noch viele andere Teams Probleme haben werden.

KSC: Vollath – Klingmann, Mauersberger, Gulde, Max – Yabo (68. Peitz), Meffert – Torres (76. Micanski), Yamada, Krebs (46. Nazarov) – Hennings