Ein starkes Team und große Ziele

Sevilla-Teilnehmer der Rheinbrüder Karlsruhe Quelle: ps
Sevilla-Teilnehmer der Rheinbrüder Karlsruhe
Quelle: ps

Karlsruhe (ps). Der Kanuverband Baden-Württemberg (KVBW) ist traditionell im Februar Gast im Wassersporttrainingszentrum in Sevilla/Spanien. Auch in diesem Jahr reisten 32 Leistungsträger, davon 19 aus Karlsruhe in die andalusische Großstadt.

Die Ziele der Athleten sind ganz unterschiedliche. Hier bilden die Nachwuchshoffnungen gemeinsam mit den international erfolgreichen Kanuten ein großes Team. Vom Medaillenerfolg bei der Deutschen Meisterschaft bis zur WM-Teilnahme variieren die eigenen Ansprüche. In unterschiedlichen Leistungsgruppen wird das entsprechende Training, unter professioneller Anleitung, bei europaweiten Topp-Bedingungen auf der WM-Strecke von 2003 durchgeführt.

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Während sich die Leistungsklassefahrerinnen Sarah Brüssler, Cathrin Dürr, Isabel Friedt, Margret Neher und Kimberely Schenk noch im Trainingsaufbau – mit viel GA1 Ausdauereinheiten – befinden, rückt für die Junioren-Mannschaft schon der erste Test in Nähe.
Vom 27.02.-01.03.2015 werden von den Rheinbrüdern Carola Schmidt, Sophie Speck, Kim Riedle, Katinka Hofmann, Laura Friedt, Nicola Zetzmann, Tim Frait und Yannick Höldtke im Leistungszentrum in Kienbaum bei der 1. Nationalen Qualifikation des Deutschen Kanu-Verband (DKV) um eine gute Ausgangsposition im Athletiktest kämpfen.

„Der DKV hat diesen Test schon vor mehreren Jahren eingeführt, damit die Athleten ein ganzheitliches Training absolvieren, um so das Rüstzeug für spätere Anforderungen im Leistungsklassebereich vorweisen zu können!“, erklärt Detlef Hofmann, DKV-Chefbundestrainer Nachwuchs, den Hintergedanken dieser zusätzlichen Leistungsüberprüfung.

An diesem Wochenende müssen die „Stars von Morgen“ Lauftests sowie Kraftausdauer- und Schnellkrafttests durchlaufen. Das Abschneiden fließt dann in der Endabrechnung nach den beiden Qualifikationswochenenden auf der Wedau mit ca.10% in die Gesamtleistung ein.
Das bedeutet, wenn es zwischen Athleten eng zu geht, dann kann ein guter Athletiktest den Ausschlag für eine Nominierung in das Junioren-Nationalteam geben.

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Maren Knebel, die Trainerin vor Ort sieht die Karlsruher Sportler alle auf einem sehr guten Weg: „Bisher haben fast alle, trotz der ein oder anderen Erkältung, gut trainieren können. Das Team geht konzentriert an die Sache und die Einstellung stimmt!“

Mit Prognosen zu ihren Schützlingen halten sich die zuständigen Trainer Ralf Straub und die Weltmeisterin von 2007, gerne bedeckt. Aber sie machen keinen Hehl daraus, dass sie auch in diesem Jahr wieder in allen Nationalteams: Junioren, U23 und Aktive mindestens einen Athleten qualifizieren möchten.