BG vor Kräftemessen mit dem Play-Off-Teilnehmer aus Schwelm

Karlsruhe (ps). Als Nenad Josipovic nach dem 83:88-Auswärtssieg in Frankfurt am Montag zu Gast beim BG-Stammtisch in Leopoldshafen war, wurde von einem Gast die Frage nach den Play-Offs aufgeworfen. Der Headcoach zögerte einen Moment, ging dann kurz darauf ein, dass die Play-Offs grundsätzlich einen komplett anderen Charakter haben als der reguläre Ligabetrieb, um dann Einblick in seine ganz persönlichen Gedanken zu dem Thema zu geben: „Es ist zu früh, um sich mit den Play-Offs zu befassen. Jetzt kommt erst einmal Schwelm nach Karlsruhe. Da beschäftige ich mich nicht mit Dingen, die in ein paar Wochen passieren können, sondern nur mit Namen wie Christopher und Jody Johnson, Mathias Perl, Julius Dücker, Sebastian Schröter und Max Kramer.“

Dass Josipovic mit dem Fokus auf das nächste Heimspiel gut beraten ist, zeigt der von der Liga inzwischen herausgegebene Tabellenrechner. Zwar haben sowohl der Gastgeber aus Karlsruhe als auch die Gäste aus Schwelm die Play-Off-Teilnahme sicher in der Tasche, doch in der Tabellenkonstellation kann sich noch einiges tun. Um ganz sicher Heimspielrecht in den Play-Offs zu haben, müsste die BG sowohl Schwelm, als auch Rhöndorf schlagen und dementsprechend gilt es, die Intensität auch für das letzte Heimspiel der regulären Saison gegen die EN Baskets aus Schwelm am Samstagabend, dem 28.02. um 19 Uhr hochzuhalten.

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Dass man das Hinspiel in Schwelm mit 68:73 gewonnen hat, ist Schnee von gestern. Dass die Gäste sich noch einmal sieben Dreier von Rouven Roessler einschenken lassen werden, ist eher unwahrscheinlich. Außerdem stehen mit Omar Faroq Rahim, der Thorsten Morzuch im Januar ablöste und Nenad Josipovic, der im Februar zum Headcoach aufrückte, andere Verantwortliche mit eigener Philosophie am Spielfeldrand. Beide Teams gehen durch die Siege des vergangenen Wochenendes gestärkt in diese Partie. Bei dem Sieg der Schwelmer gegen Würzburg fiel auf, dass Rahim gleich vier Leistungsträgern mehr als eine halbe Stunde Einsatzzeit zugestand.

Gedankt wurde dies vor allen Dingen von dem deutschen Guard Matthias Perl, der sich mit 22 Punkten, sieben Assists, sechs Steals und vier Rebounds zu seiner besten Saisonleistung aufschwang. Sebastian Schröter, der 31-jährige Kapitän trat ebenso als Leader in Erscheinung, der das Vertrauen seines Coaches rechtfertigt. Gemeinsam mit Christopher und Jody Johnson bilden die beiden Deutschen das Kleeblatt, das im Schnitt immer für zweistellige Punktzahlen gut ist und dementsprechend aufmerksam verteidigt werden muss. Und in der Defensive sollte man sich vor allen Dingen clever anstellen, denn Fouls bestrafen die Westfalen mit der zweitbesten Freiwurfquote der Liga gerne von der Linie.

 

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Neben den vier genannten Spielern ist Schwelm aber vor allen Dingen gefährlich, weil mit Julius Dücker, Max Kramer und Leo Padberg Spieler im Kader sind, die mit professioneller und erfolgsorientierter Einstellung ihren Kampfgeist in die Waagschale werfen können, um ein Spiel zu entscheiden. Da sich keines der Teams bei der Ausgangslage entspannt zurücklehnen kann und wird, ist für diesen Samstag ein wirklich spannendes und unterhaltsames letztes Heimspiel in der regulären Saison der ProB für die BG in der Friedrich-List-Halle zu erwarten.