Rheinbrüder: Saisonbeginn mit Paukenschlag

Junioren Rheinbrüder v.l. Fabio Zetzmann & Marc Poth Quelle:GES
Junioren Rheinbrüder v.l. Fabio Zetzmann & Marc Poth
Quelle:GES

Karlsruhe (ps). Mit dem ersten nationalen Qualifikationswochenende beginnt für die Kanuelite die Saison gleich mit einer der größten Hürden. In Duisburg werden am 12. und 13. April die ersten Wettkämpfe zur Qualifikation der verschiedenen Nationalmannschaften des Deutschen Kanuverbands (DKV) 2014 ausgetragen, so die Pressemeldung der Rheinbrüder.

Die Rheinbrüder Karlsruhe sind seit Jahren erfolgsverwöhnt und kommen von den „Qualis“ immer mit sehr guten Ergebnissen nach Hause. Diese Erfolgsgeschichte hat aber nicht viel mit Glück zu tun, denn im Hafenbecken IV wird rund ums Jahr täglich mehrmals hart gearbeitet – ob zu Wasser oder an Land. Chefcoach Detlef Hofmann und sein Trainerteam sind bekannt für ihre Akribie und überlassen in der Vorberatung auf die anstehende Saison nichts dem Zufall.

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Egal ob Material, Trainingsmethoden oder Körpergewicht der Athletinnen und Athleten alles kommt immer wieder auf den Prüfstand und alles wird abgestimmt für das perfekte Ergebnis. Wenn am 12. April der erste Startschuss bei der nationalen Qualifikation des Deutschen Kanuverbands auf der Wedau in Duisburg fällt, können sich die Athleten der Rheinbrüder sicher sein, dass ihre Fitness den Anforderungen des stressigen Wettkampfwochenendes stand hält. Die Nerven der Kanutinnen und Kanuten sind vor dem ersten Wettkampf gefragt.

„Es ist immer wieder kribbelig bis man das erste Rennen gefahren ist“, erklärt U23 Weltmeisterin Sabrina Hering die Gemütslage im Vorfeld. Und auch für Canadier-Ass Cathrin Dürr steht fest, „das erste Rennen der Saison ist das schwierigste. Man weiß einfach noch nicht wo man steht und das ist kein schönes Gefühl.“ Doch auch hier überlassen die Rheinbrüder seit Jahren nichts mehr dem Zufall. Mit Mental-Coach, Wolfgang Beckert, steht den Athleten, ein erfahrener Psychologe bei Bedarf zur Seite, gibt wichtige Tipps und ist auch mal für einen schnellen „Notruf“ aus der Ferne zur Stelle. Insgesamt wird die Karlsruher Kanurennmannschaft nächste Woche mit 12 Athletinnen und Athleten den Weg ins Ruhrgebiet antreten.

Für Vize-Weltmeisterin Verena Hantl, Sabrina Hering, Sabine Volz, Isabel Friedt, Sarah Brüßler, Julia Ehrenfried und Cathrin Dürr geht es um die Qualifikation für die Nationalmannschaften in der Leistungsklasse. Neuzugang Tomasz Olszewski wird den Angriff im Kajak- Bereich der Herren wagen. In der Juniorenklasse treten in diesem Jahr die international erfahrenen Kimberley Schenk, Marc Poth und Fabio Zetzmann mit zum Teil besten Chancen auf eine Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaften im Juli in Szeged/Ungarn an.

Für die talentierte Nachwuchs-Athletin Laura Friedt heißt es in diesem Jahr Erfahrung sammeln im „Haifischbecken“ der deutschen Kanuelite. Denn an den Druck, dass am Saisonstart schon der gesamte Saisonverlauf auf dem Spiel steht, daran kann man sich nicht früh genug gewöhnen. Dies sehen auch die Trainer aus dem Karlsruher Rheinhafen so und setzen deshalb gerne auch schon junge SportlerInnen auf die Startliste.

„Das ist schon eine ganz andere Hausnummer, im Vergleich mit anderen Regatten, wenn man zum Saisonstart in Duisburg antreten darf. Es sind einfach die allerbesten deutschen und damit auch gleich mit die führenden Kanuten der Welt am Start. Damit diese Situation unsere Athleten nicht einschüchtert und sie mental fit sind wenn es drauf ankommt, schicken wir sie gerne auch schon ein Jahr früher zum Erfahrung sammeln auf die Wedau.“, erläutert Rheinbrüder Cheftrainer Detlef Hofmann seine Philosophie.

Das formulierte hohe Ziel der Rheinbrüder als Verein ist über die Jahre konstant geblieben: „Wir wollen immer für alle Nationalmannschaften ob Leistungsklasse, U23 oder Junioren mindestens einen Rheinbruder oder Rheinschwester qualifizieren. Alles was wir mehr erreichen ist eine tolle Zugabe!“