Ausquartiert: KSC-Profis fallen widrigen Platzverhältnissen zum Opfer

KSC Karlsruher SC025Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC muss aus dem Wildpark „flüchten“. Nachdem der KSC bereits Anfang Februar die nicht günstige Rasenheizung für den Trainingsplatz aktivieren musste, da dieser gefroren war und ein dauerhaftes Training auf dem Kunstrasenplatz nicht zuträglich für die Stimmung in der Mannschaft gewesen wäre, ist der Rasenplatz nun komplett nicht bespielbar.

Der Karlsruher Fußball-Zweitligist hat aufgrund der „Platzqualität“ eine „Übergangslösung“ gesucht, so KSC-Sportdirektor Jens Todt. „Bis auf Weiteres“ wird der KSC auswärts beim SC Wettersbach trainieren. „Wir überbrücken die Phase bis die Plätze wieder besser werden“, erklärte Todt, denn richten könne man den Platz derzeit nicht.

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Testspiele für Trainingsplatz?

Dass dieser Platz keine Profibedingungen biete, daran hatte der KSC-Sportdirektor keinen Zweifel gelassen. Die KSC-Profis treffen sich daher in dieser Zeit im Wildpark und werden dann mit dem Bus nach Wettersbach gebracht. Es sei auch angedacht, so Todt, dass die Karlsruher Profis ein Mal die Woche  zusätzlich in Knielingen trainieren.

„Wir haben uns umgesehen nach Vereinen mit guten Trainingsplätzen. Wir sind froh, dass die Vereine uns aushelfen“, so der KSC-Sportdirektor, der mit den Fußball-Profis die „schlechte Zeit im Winter“ überbrücken muss.

Auf die Frage von www.abseits-ka.de, ob der KSC dafür weitere Kosten habe oder die aushelfenden Vereine eventuell ein Testspiel mit den Profis zugesichert bekämen als Gegenleistung, erklärte Todt: „Das ist nicht ausgeschlossen, wir klären die Details noch.“