KSC II vor dem Start: Ziele, Leidenschaft und Spiel-Idee

Karlsruhe (mia). Am ersten August-Wochenende startet die zweite Mannschaft des Karlsruher SC mit dem ersten Pflichtspiel seit der Corona-Pause. Denn dann steht für den KSC II die erste Pokalrunde an. KSC II-Trainerteam Bozidar Djokovic und sein Spieler- Co-Trainer Nicolas Federmann, das im Dezember die Kreisklasse C-Mannschaft übernahm, hat in der langen Pause die Mannschaft teilweise neu formiert und ist begeistert.

„Wir haben uns von einigen Spielern verabschiedet und uns punktuell verstärkt. Jetzt haben wir wirklich einen sehr, sehr guten Kader“, freut sich Djokovic, der mit Federmann im einzigen Pflichtspiel vor der Pandemie bereits seine Spiel-Philosophie und seine Handschrift deutlich erkennen ließ.

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KSC II-Trainer Bozidar Djokovic Foto: www.Dennisrauscher.com

25 ambitionierte Spieler haben sie nun im Kader. „Es sind klasse Amateurfußballer und kein einziger ist hier wegen irgendwelcher Vergütungen“, ist Djokovic stolz auf sein Team.

Liebe und Leidenschaft

„Die Liebe zum KSC zieht. Das Spielen für den KSC ist für sie das Größte“, weiß er, dass die „volle Leidenschaft“ seine Jungs antreibt. Das Küssen des Logos nach einem Tor sei bei ihnen „echte Liebe“ und keine Schauspielerei, bestätigt auch Federmann. Im Kader seien schließlich alle KSC-Fans.

KSC II Spieler-Co-Trainer Nicolas Federmann Foto: www.Dennisrauscher.com

Es harmoniert in der Mannschaft und auch im und mit dem Trainerteam. „Es ist eine echt tolle Zusammenarbeit.“ Nach dem ersten Spieltag gegen Durlach kam die Corona-Pause. Nach der Corona-Pause gab es Klein-Gruppentraining, und nun im Juli erstmals wieder ein Mannschaftstraining. „Es war riesig“, erklärt Spieler-CoTrainer Federmann, dass er und die Spieler sich die ganze Woche drauf gefreut hatten, endlich weder kicken zu dürfen.

Ziel: Oben mitspielen – oder besser Aufstieg!

Der Fußball soll aber auch erfolgreich sein. „Wir haben erstmal gesagt, unser Ziel ist es, oben mitzuspielen. Aber die Jungs wollen natürlich aufsteigen“, sagt Djokovic und ihm und seinem Co-Trainer geht es nicht anders.

„Aber es gehören viele Faktoren dazu, Verletzungen, alle arbeiten, haben Prüfungen,… – wir versuchen es natürlich, aber ob es klappt sehen wir dann“, sagt Federmann.

„Die Marke KSC zieht“, erklärt der 45-jährige Djokovic. „Alle haben hohe Erwartungen. Aus der Arbeit der letzten Monate haben wir ein super Feedback von allen – rundherum. Automatisch mit der steigenden Aufmerksamkeit, steigt auch der Erfolgsdruck. Da stehen wir auch in der Pflicht. Also: Aufstieg!“, nehmen Djokovic und Federmann das Ziel in Angriff.