KSC-Sportdirektor: Die Liga ist „kein Wunschkonzert“

KSC  Karlsruher SC005Karlsruhe (mia). Nach dem 0:0-Unentschieden des Karlsruher SC gegen den 1. FC Kaiserslautern waren sich die KSC- und FCK-Verantwortlichen einig, die Punkteteilung geht in Ordnung. „Man hat gemerkt, dass es um viel ging“, so KSC-Coach Markus Kauczinski.

„Wir haben ein bisschen gebraucht, um reinzukommen, dann war es ganz okay. Kaiserslautern war die erste Halbzeit einen Tick besser. Die zweite Hälfte haben wir es besser gemacht.“ Der KSC habe mehr nach vorne gemacht und Chancen gehabt.

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„Aber es hat sich ausgeglichen. Das Quäntchen Glück mehr gab es nicht. So geht das Unentschieden letztlich für beide in der Phase in Ordnung.“ Der KSC-Coach erkenne einen Fortschritt, denn in der Hinrunde habe man gegen die letzten drei Gegner schlechter ausgesehen und weniger Punkte geholt.

 

Es ist kein Wunschkonzert

 

Auch FCK-Coach Kosta Runjaic sah „kein Derbyspektakel im Sinne von vielen Torchancen“. „Das Spiel war von Taktik geprägt. Aber es war dennoch bis zur letzten Minute zu spüren, dass beide Mannschaften wollten. Insofern können wir mit diesem Punkt leben.“

 

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„Das Glück hat sich ausgeglichen“, analysierte KSC-Sportdirektor Jens Todt nach dem Spiel. Es sei ein gerechtes Ergebnis „mit einem leichten Torchancenvorteil für uns finde ich“. Unter dem Strich sei der KSC in Durchgang zwei „zwingender gewesen“.

„Wir hätten uns alle gewünscht, das Derby zu gewinnen, aber das ist kein Wunschkonzert. Es ist ein Punkt rausgesprungen, das ist in Ordnung.“ Nun steht für den KSC die Länderspielpause an, bevor es am Sonntag, 5. April, nach Aalen geht. Sechs Spieler sind indes in der Vorbereitung darauf bei ihren Nationalteams.