KSC-MGV im Ticker: „Der Phönix aus der Asche“

Karlsruhe (mia). Der Karlsruher Sport-Club hatte aufgrund der Coronabedingten Abstandsregelungen seine Mitglieder zur Online-Mitgliederversammlung geladen. Wie die KSC-versammlung lief lesen Sie hier:

Die Versammlung ist beendet.

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22:01 Uhr: Gibt es schon Aktienverkäufe? Becker: Seit einer Stunde ist er online und der Prozess dauert etwas, aber der KSC hat 150 Aktionäre bereits gewonnen. 55.000 Euro in 60 Minuten ist ein gutes Ergebnis.

22:00 Uhr: Wird es das Logo des KSC auch in Regenbogenfarben geben als Statement? Becker: Das werden wir intern besprechen.

21:59 Uhr: Ab wann können Rollstuhlfahrer wieder ins Stadion? Ab dem 29.11 wahrscheinlich.

21:58 Uhr: Randalierende Fans? Was tut der KSC dagegen? Siegmund-Schultze: Appellieren. „Mehr als einen Appell kann man an solche Leute nicht richten“

21:58 Uhr: Der letzte Tagesordnungspunkt. Fragen

21:57 Uhr: 529 Ja-Stimmen gab es für die beiden Kandidaten und beide nehmen die Wahl an.

21.51 Uhr: Die zwei Ersatzkandidaten für den Aufsichtsrat der KGaA werden gleich gewählt. Karsten Clocke und Ullrich Metz stehen zur Wahl.

21:30 Uhr: Nun wird über die Anträge abgestimmt. Die Abstimmung ist durch.

21:26 Uhr: Mails landen im Spam-Ordner, ist dies dann eine ordnungsgemäße Einladung? KSC-Präsident: Da muss auch das Mitglied darauf achten, dass Spam nicht gleich gelöscht wird, sondern beachtet. es kann aber auch eine Einladung per Post angefordert werden.

21:23 Uhr: Die erste Frage zu den Anträgen. Es geht um die Redezeit-Kappung, die Beantwortung aller Fragen sowie um eine auch ohne Corona stattfindende Online-MGV. Siegmund-Schultze dazu: nach der 3. Online-Versammlung werde man eine Hybrid-Veranstaltung anstreben. Aber falls es nötig wäre eine reine Online-MGV durchzuführen, solle dies als Notelement stattfinden können. Fragen werden immer beantwortet.

21:22 Uhr: Die Abteilungsberichte können im Jahresinfoheft nachgelesen werden.

21:21 Uhr: Die Anträge sind an der Reihe.

21:14 Uhr: Dieter Gläser, Vorsitzender des Vereinsrats gibt seinen Bericht ab.

Alle sind entlastet

21:12 Uhr: Auch der Verwaltungsrat wird durch die KSC-Mitglieder entlastet.

21:09 Uhr: Die Mitglieder haben abgestimmt: Das KSC-Präsidium Ingo Wellenreuther, Siegmund-Schultze und Günter Pilarsky ist damit entlastet.

21:05 Uhr: Die Mitglieder haben darüber abgestimmt, der Antrag wird nicht aufgenommen. Das Präsidium wird gemeinsam entlastet.

21:02 Uhr Steidl schlägt die Entlastung des Präsidiums vor. Ein Antrag wird von Herrn Fuchs gestellt, dass einzeln entlastet wird, um etwaige Regressforderungen stellen zu können.. Steidl aber erklärt, dass Entscheidungen immer gemeinsam im Gremium getroffen werden mit Mehrheitsbeschluss.

Fragerunde ist beendet

21:02 Uhr: Top 12 ist beendet. Alle Fragen sind gestellt.

21:00 Uhr Es geht um den Fitnesszustand der Mannschaft im letzten Winter. Kreuzer: der Athletiktrainer war der gleiche. An der Intensität und gewissen Dingen hat man festgehalten, Kreuzer glaube nicht dass die Mannschaft damals im schlechteren Zustand war.

20:58 Uhr: Ist der Kioskausbau Luxus? Becker: Nein, jeder Gast möchte seine Wurst,…und ohne den Ausbau bekomme der KSC keine Betreibererlaubnis.

20:57 Uhr: Wie schaut es mit einem strategischen Partner aus? Wir sind in Gesprächen sagt Siegmund-Schultze.

20:57 Uhr: Gibt es bei Kother eine Ausstiegsklausel? Kreuzer: Ja, aber damit können wir wenn es so kommt gut leben.

20:55 Uhr: Kann man den Bauunternehmer in Haftung nehmen, weil er nicht rechtzeitig fertig wird mit der Osttribüne? Becker: Im Vertrag ist kein Schadensersatz vorgesehen bei Verzug.

20:54 Uhr: Bis wann steht das sportliche Konzept? Siegmund-Schultze für die Akademie ist es schon weiter, für den Profisport noch nicht. Das wird dann vorgestellt, wenn es fertig ist.

20:53 Uhr: Passiert in Sachen Stiefler noch etwas? Kreuzer: Der KSc habe lange überlegt, aber budgetäre Auflagen haben das nicht zugelassen. Er sei ein guter und mannschaftsdienlicher Spieler, aber unter den Bedingungen war es nicht möglich.

20:52 Uhr: Warum die Containerlösung für die Verwaltung? Weil man dann vor Ort ist in der „emotionalen Umgebung des Stadions“, sagt Siegmund-Schultze.

20:51 Uhr: Die Strategie des KSC ist mit dem eingesetzten Kapital den maximalen sportlichen Erfolg zu erreichen. Deswegen ist es unüblich Dividenden aus zuschütten im Profifußball. Da spricht man von Wertezuwachs.

20:50 Uhr: Die Vermarktung des Stadionnamens liegt bei der Stadt. Tribünen und Blöcke liegen beim KSC.

20:49 Uhr: Warum wurde nur durch Druck von außen jüngere Spieler eingebaut? Kreuzer antwortet, dass das schon vorher so war,aber nicht jedes Jahr kommen Calhanoglus oder Muslijas aus der Jugend. Sie brauchen Zeit.

20:44 Uhr: Was wird durch die Unterstützerkarte eingenommen. Rund 3000 Unterstützer wurden gewonnen, freut sich Becker. Rund 300.000 Euro wurden eingenommen. Die Hälfte der Summe sind Gutscheine, die eingelöst werden können.

20:43 Uhr: Der KFW-Kredit hat keine Auswirkung auf die Fananleihe.

20:40 Uhr: Frage an den VWR. Gab es Probleme bei der Zusammenarbeit mit dem Präsidium. Antwort: Nein gab es nicht.

20:36 Uhr: Noch einmal die Frage zur Entlassung des Geschäftsführers Sport, Kreuzer. Siegmund-Schultze: Formal juristisch ist das möglich. „Aber ich finde die Vorgehensweise für nicht sinnvoll.“Der Beirat habe alle Informationen und sei dafür da.

Sportkomitee in Planung

20:33 Uhr: Zum Kompetenzteam Sport. Siegmund-Schultze: Es ist beschlossen worden, dass das Sportkomitee zusammen gestellt werden soll Mitglieder werden angesprochen, mehr wohle man dazu nicht sagen. Für Personalentscheidungen die anstehen, solle das Team aber zusammengestellt sein.

20:32 Uhr: Der technische Leiter ist für das Scouting verantwortlich und Bindeglied zwischen Nachwuchs und Profis.

20:30 Uhr: Die Kündigung Lagarderes hatte Siegmund-Schultze nicht unterschrieben, weil er mit der Vorgehensweise nicht einverstanden war, den Beschluss selbst trug er aber mit.

20:29 Uhr: Zum Rechtsstreit Lagardere kann Wellenreuther nicht zur Verantwortung gezogen werden, weil es ein Beiratsbeschluss war.

Nicht nach drei, vier Spieltagen alles in Schutt und Asche hauen

20:28 Uhr: Die Aussage Müllers dass der Kader sehr gut zusammengestellt wurde. Worauf basiert die Aussage? Müller: Beobachtung von Spielen und Austausch mit Fachleuten. Trainerteam und Sportdirektor machen einen durchdachten Eindruck und sehr guten Job. Die Spielweise zeige einen Qualitätssprung. Nach drei Vier Spieltagen könne man nicht alles in Schutt und Asche hauen.

20.27 Uhr: Zu Lagardere. Die Kosten für das Verfahren bewegen sich zwischen 150 und 200Teuro. Grundsätzlich wolle der KSC keine Rechtsstreitigkeiten führen, müsse sich aber beraten wie es im vorliegenden Fall aussieht, ob der KSC in Revision gehe.

20:26 Uhr: Gilt Kothers Vertrag auch für Liga 3. Kreuzer: ja auch für die Dritte Liga.

20:25 Uhr: Viele Verträge der Spieler enden. Wann beginnen Gespräche? Kreuzer: 14 Verträge laufen aus, plus de Leihspieler. „Man muss wissen, dass für die Spieler aber auch für den Verein die Zusammengehörigkeit schon entscheidend ist.“ Der KSC möchte zeitnah verlängern und es laufen Gespräche und er ist zuversichtlich, dass der KSC den ein oder anderen verlängern könne.

Luft nach oben

20:22 Uhr: Warum hat Gondorfs Vertrag eine so lange Laufzeit? Kreuzer dazu: Da Gondorf in Freiburg noch 18 Monate Vertrag hatte – nicht schlecht dotiert – musste man eine gute Lösung für beide, auch um Gondorfs Laufzeit aufzufangen in Freiburg. Er sei ein sehr wichtiger Spieler für den KSC und nicht ohne Grund der Kapitän der Mannschaft. Auch er habe noch Luft nach oben mit seiner Leistung.

20:22 Uhr: Frage zu Kreuzers Vertrag- verlängern oder nicht?. Siegmund-Schultze: Die Situation der Verträge ist dem Beirat klar. Die Situation werde man mit Oliver Kreuzer analysieren.

20:21 Uhr: 30 Minuten darf gefragt werden. Frage: Gibt es zusätzlichen Etat für Neuzugänge im Winter, wenn die Lage sich zuspitzen wird?

Siegmund-Schultze dazu: Wir haben mit 8,5 Mio einen Etat der uns im Vergleich zu anderen wettbewerbsfähig macht.“ Und er hofft, dass kein Abstieg komme.-

Auf einem guten Weg

20:18 Uhr: Fazit von Becker: „Der KSC ist auf einem guten Weg.“ Es geht zu den Fragen beziehungsweise zur Aussprache.

20:15 Uhr: Zu 100 Prozent sollen die Einnahmen aus dem Aktienverkauf ins Stadion gehen. Vier Wochen lang kann sich jeder die Aktie sichern. „Warten sie nicht zu lange.“ Acht Millionen Euro könne der KSC damit machen, sagt Becker. Auch handeln und verkaufen der Aktien ist möglich.

20:13 Uhr: Becker ist stolz. Eine Idee der Ausgliederung war auch der Aktienverkauf. Ohne Börsennotierung kann sich der Fan am KSC beteiligen – ab sofort. Becker erklärt, was die Aktionäre dann alles bekommen – auch eine Schmuckaktie kann der Fan erwerben.

„Der Phönix aus der Asche.“

20:12 Uhr: Der KSC spielt einen kleinen Film ab. „Gemeinsam! Wir sind der KSC. Wir stehen als Ganzes zusammen“ heißt es in dem Video. „Der Phönix aus der Asche.“ Der Werbefilm zum Aktienverkauf. 24 Euro pro Aktie wird es kosten.

20:11 Uhr: Jetzt kommt die Überraschung? Ein erfreulicher Teil kommt jetzt, kündigt Becker an.

20:09 Uhr: Fabian Herrmann berichtet über den aktuellen Stand beim Stadionbau.

20:05 Uhr: „Es macht Spaß jeden Morgen in den Wildpark zu fahren.“ Der Stadionneubau begeistert natürlich. Die Infrastruktur: der neue Kunstrasen, eine neue Brunnenanlage und Bauabschnitt 2a: eine neue Rasenfläche samt Nebenplatz sollen entstehen – Spatenstich kommende Woche.

20:01 Uhr: Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle, Innovationen sind die nächsten Punkte, die Becker anspricht. So soll es ein eigenes KSC-Bezahlsystem geben im Laufe der Saison.

19.58 Uhr: Michael Becker ist wieder an der Reihe und stellt die neue Organisationsstruktur vor. Beirat, Geschäftsführung und Aufsichtsrat und die Mutter der e.V. „Es muss miteinander wachsen.“ So plötzlich könne das nicht nach so vielen Jahren e.V. ohne Probleme funktionieren. Das Personal soll entwickelt werden. Auch die Unternehmenskultur werde stetig weiter entwickelt. Starke Marke – starke Bindung!

19:56 Uhr: Die aktuell laufende Saison, Zugänge, Abgänge sind abgehandelt. „Trotz guter Leistungen“ verlief der Start nicht wie vorgestellt. „Tore sind entscheidend“ und die hat der KSC nicht erzielt. Das Glück ist beim Tüchtigen, sagt Kreuzer und Mannschaft und Trainer sind tüchtig, erklärt er. So ist er sich sicher dass der Erfolg bald kommt.

„Keine Kredite für Spielertransfers“

19:53 Uhr: Oliver Kreuzer ist an der Reihe. Zunächst gibt es einen Rückblick auf die Saison. Viele Unentschieden, aber kein Sieg. Es folgte der Trainerwechsel. Christian Eichner hat der Mannschaft „Stück für Stück eine neue Identität, Leidenschaft und Teamspririt“ mitgegeben – das Ergebnis der Klassenverbleib! Aber nicht zu vergessen: Der Derby-Sieg!

19:50 Uhr: Was tut sich beim KSC? Nachhaltiges Wirtschaften ist die Devise für die Finanzen. Weiter konsolidieren, nachhaltig wirtschaften und Einnahmen steigern, ist das Ziel des KSC. „Keine Kredite für Spielertransfers“, sagt Becker. Gute Überleitung zum Sportlichen und Oliver Kreuzer.

Minus von 2.569.000 Euro

19:46 Uhr: Wegen Corona werde der KSC nicht allzu gut planen können. Aber nach derzeitigem Stand plane der KSC mit mindestens 5 Mio Euro Einnahmeverlusten und Mehraufwendungen wegen Corona. Auch die Corona-Tests für die Mannschaft kosten im Jahr 250Teuro. Gegenfinanzieren will der KSC dies durch Kredite – erster schritt war der KFW Kredit. In Höhe von 2 Mio in Summe zehn Mio Euro müsse der KSc ins Stadion investieren. Das soll über Aktien an Fans gegenfinanziert werden.

19:42 Uhr: Auf ein Minus von 2.569.000 Euro beläuft sich das Ergebnis aus dem operativen Geschäft kommt die KSC KgaA insgesamt. Der KSC habe vergangenes Jahr auch „massiv“ über seine Verhältnisse gelebt. Der Weg heiße daher wirtschaftlich konsolidieren.

19:38 Uhr: Zu den Ausgaben: Höhere Kosten bei den Profis und dem Material sowie der Verwaltung. Auch die Abschreibungen sind aufgrund der Ausgliederung höher. Für den Spielbetrieb gab es ebenfalls eine Steigerung von 1.4 Mio wegen höherer Abgaben im TV-Geld.

Rekordergebnis bei Sponsoring und Hospitality

19:35 Uhr: 7 Mio Euro – ein Rekordergebnis in Sachen Hospitality und Sponsoring hat der KSC letztes Jahr, freut sich Becker. „Hier wurde sehr gute Arbeit geleistet vom Vermarktungsteam.“ Dieses Jahr werde man dies aber nicht erreichen – Corona eben… Auch hier macht sich das Virus bemerkbar.

19:33 Uhr: In Sachen Einnahmen konnte sich der KSC steigern. Dabei ist auch das TV-Geld von der Dritten in 2018/19 im Vergleich zur Zweiten Liga 2019/20 inbegriffen. Lediglich die Transfereinnahmen sind gesunken. Auch im Fünfjahresvergleich schaut das gut aus. Bis auf die Fußballschule, gehen alle zahlen nach oben. Auch bei der Fußballschule hat Corona dem KSC einen Strich durch die Rechnung gemacht.

19:30 Uhr: Besserungsscheine gibt es beim KSC noch immer in Höhe von 2.179000 Euro, die zum großen Teil bei der Stadt Karlsruhe liegen. Eine Lösung ist im Pacht- und Betreibervertrag verankert.

KFW-Darlehen für die KGaA

19:27 Uhr: Zu den Verpflichtungen des KSC: Dank Sanierung und Aktien waren es im Juli 2020 11.503000 Euro, „Dank“ der Förderung/Darlehen durch die KFW in Höhe von 3.000000 liegt die Höhe nun bei 14.503.000 Euro. Auch das Darlehen (Laufzeit sechs Jahre) muss zurück bezahlt werden.

19.25 Uhr: Schritt eins der Sanierung wurde erfolgreich vom KSC umgesetzt, nun steht Schritt zwei an. In Sachen Aktionären gibt es Günter Pilarsky, der 225000 Aktien hält, Kölmel hält 50000, das Bündnis 30000 der KSC e.V. 2500000 und ein regionaler Investor 50000 Aktien.

19:22 Uhr: Mit der Sanierung habe man einen großen Schritt gemacht. Der KSC stand am 1.7 so gut da wie lange nicht. Corona habe auch dem KSC schwer zugesetzt, da müssen die Vereine neue Herausforderungen.

Fakten, Zahlen und eine Überraschung?

19:19 Uhr: Michael Becker berichtet nun über die KSC GmbH und Co. KGaA. Sanierung, Mehrheitsverhältnisse, Wirtschaftliches, GuV, Veränderungsprozess und Stadion und eine Überraschung kündigt Becker an in seinem Bericht.

Steidl werde später die Entlastung des Präsidiums empfehlen.

19:18 Uhr: Die Abteilungen des e.V. müssen „profitabler werden“, sagt Steidl. Auch an der Satzung soll gearbeitet werden. Natürlich gebühre den Abteilungen auch der Respekt für die sportlichen Leistungen.

„Nicht alle haben sauber gespielt“

19:15 Uhr: Verwaltungsrats-Vorsitzender Michael Steidl gibt den Bericht für den KSC-Verwaltungsrat ab. „Ein bewegtes und sehr schwieriges Geschäftsjahr liegt hinter uns.“ Steidl dankt auch Ingo Wellenreuther der mit seinem Rücktritt den Weg frei gemacht hat für die Sanierung. Auch allen anderen, die geholfen haben, das Szenario Insolvenz abzuwenden.

Es gab aber auch Negatives im abgelaufenen Jahr. „Nicht alle haben sauber gespielt“, ärgert sich Steidl über den Antrag eines VWR, dass Steidl befangen abgestimmt hätte. Boris Liefers habe sich dafür entschuldigt und bestätigt, dass Steidl immer alle Entscheidungen korrekt getroffen habe. Er habe sich nicht öffentlich geäußert, um dem KSC nicht zu schaden.

19:11 Uhr: 886 Mitglieder waren um 19 Uhr übrigens anwesend.

19:10 Uhr: Revisor Meinzer gibt seinen Bericht über die Kassenprüfung für den e.V. ab. Alles ist ordnungsgemäß, lobt Meinzer.

Bilanz des e.V.

19:08 Uhr: Die Bilanz des e.V. verzeichnet eine Erhöhung der Sachanlagen (der neue Kunstrasen unter anderem), die Liquiden Mittel (Dank der Fanleihe) ist ebenfalls stark angestiegen. In Sachen Eigenkapital kann der KSC e.V 20.464 Teuro vorweisen.

19:05 Uhr: Zum Jahresabschluss des KSC e.V.. Das Jahresergebnis beläuft sich auf ein Minus von 146.000 Euro. Der Hauptanteil der Einnahmen kommt aus Spenden und Zuschüssen (751 Teuro) und auch Mitgliedsbeiträgen (463 Teuro). Die Verwaltung ist mit 1.076 Teuro der größte Kostenfaktor.

19:02 Uhr: Unterschiedliche Sichtweisen? Becker erläutert was ist wenn der Vertrag rückwirkend gültig wird. Der KSC hat Mehrkosten in Höhe von 800 Teuro, Sportfive/Lagardere sieht einen Schaden von 8000Teuro.

19:00 Uhr: Der Rechtsstreit und das Urteil beschränken sich auf den KSC e.V. nicht auf die KGaA. Rechtswirksam ist das ganze noch nicht. Die Gremien besprechen nun wie damit umgegangen wird. Ein Szenario: Es würde rechtswirksam, dann wäre der vertrag gültig rückwirkend. Die Provision 19/20 1,1 Mio Euro hätte der KSC zahlen müssen ohne Kündigung. Auch die 20/21 in Höhe von 800 Teuro. Die 1,9 Mio sind rückgestellt.

Mit Kündigung bedeute dies Gerichtskosten von 150 bis 200 Teuro, Kosten für die Eigenvermarktung in Höhe von 600.000 Euro (Personal und LED-Baden-Kosten). Diese 800.000 Euro sind der Schaden der durch den Prozess entstanden ist.

18:52 Uhr: Geschäftsführer Michael Becker ist an der Reihe. Lagardere, der Jahresabschluss des e.V. und nach den Revisoren und dem VWR geht es bei Becker um die KGaA.

Lob an die Mannschaft für Klassenerhalt

18:50 Uhr: Siegmund-Schultze bedankt sich bei der Mannschaft, Trainer Eichner und Kreuzer für den Nichtabstieg sowie bei Michael Becker, der das „Vertrauen bei Beirat und Präsidium“ genießt, für seinen Job. Auch bei Fabian Herrmann, Stadionbau und den Abteilungsleiter und den Mitarbeitern bedankt er sich.

18:48 Uhr: Der Veränderungsprozess. In jedem Geschäftsbereich gab es Veränderungen, freut sich Siegmund-Schultze. „Wir werden nicht locker lassen bis wir den KSC so aufgestellt haben, dass er wieder wettbewerbsfähig ist“, sagt er.

18:43 Uhr: Was das Präsidium – und nicht nur das – Nerven gekostet hat, war die drohende Insolvenz. Schon vor Corona hatte der KSC Belastungen aus Schulden, Verträgen,… Auch die Abstiege führten dazu. Aber Corona führte dann zur existenziellen Bedrohung, sagt der Präsident. Der KSC habe sich auf seine Stärken besonnen, weiß aber, dass neues Kapital über Aktien nötig ist.

18:42 Uhr: Mit einem kleineren Team als mit Lagardere habe der KSC bessere Erträge erzielt. Das ist die Messlatte…

Nicht mehr vor Gericht

18:41 Uhr: Auch mit Lagardere werde der KSC keine Rechtsstreitigkeiten führen wollen. Schadensersatz in Millionenhöhe? das sind unterschiedliche Sichtweisen, sagt der KSC-Präsident. Aus KSC-Perspektive ist der Schaden nicht so hoch. Die Provisionszahlungen werde man leisten, die seien zurückgestellt worden. Der Betrag belaufe sich auf mehrere Hunderttausende, nicht Millionen.

18:40 Uhr: Zum Rechtsstreit mit der Stadt in Sachen Stadion. Die Verträge mit der Stadt wurden lange diskutiert. Es wurden aber viele Kompromisse geschlossen und führte zu Unmut, und zum Rechtsstreit. Es wird nicht die Haltung in der Zukunft sein, in Gerichtssälen zu gewinnen, sondern auf dem Grünen Rasen.

18:38 Uhr: „Die nächsten zwei Jahre werden noch einmal enorm herausfordernd.“ Mit Provisorien will der KSC Komfort und Leistung anbieten, um schnell nach der Eröffnung des neuen Stadions eine gute Auslastung zu schaffen.

Nichts schön zu reden

18:35 Uhr: Es geht um das vergangene Jahr. Siegmund-Schultze sagt: „Wir sind ja unter uns. Wir brauchen uns nichts schön zu reden.“ Aber positiv ist: Das Stadion wird ein „richtig tolles“ werden, freut sich Siegmund-Schultze. Auch der Standort ist mittlerweile „ein Glücksfall“. Denn der KSC hat Trainingsplätze, Akademie und alles andere in der Nähe der Innenstadt.

18:35 Uhr: Es kommt zum Jahresbericht des Präsidiums. Einen gibt es für den e.V. dann später für die Management GmbH.

18:30 Uhr: Die Redezeit bleibt bei 10 Minuten bei Top 18.

18:28 Uhr: Es gibt Anträge zu den Redezeiten. Einer mag sie verlängern auf 20 Minuten, ein anderer mag sie gar nicht beschränken. Die Geschäftsordnung sagt aber, beschränkt werden darf. Es wird also abgestimmt, ob die Redezeit für Top 18 (Anträge) auf 20 Minuten ausgeweitet wird.

18:27 Uhr: Auch die Geschäftsordnung ist für die Mitglieder in Ordnung. Und Siegmund-Schultze ist „stolz“ auf die Mitglieder, wie gut die Abstimmungen klappen.

18:24 Uhr: Die übrige Tagesordnung ist insgesamt so ebenfalls von den Mitgliedern abgesegnet.

18:21 Uhr: Die Mitglieder haben abgestimmt: 466 Ja, 173 Nein, 66 Enthaltungen: Der Antrag kommt von der Tagesordnung.

Antrag auf Entlassung Kreuzers durch die MGV

18:18 Uhr: Ein Antrag wird gestellt, dass der KSC den Vertrag mit Oliver Kreuzer nicht verlängern soll. Vielmehr wünscht der Antragsteller, dass Kreuzer entlassen wird, das soll die MGV bestimmen können. Das Präsidium um Siegmund-Schultze beantragt aber, dass der Antrag von der Tagesordnung genommen wird

18:15 Uhr: Die Presse darf dabei bleiben.

18:00 Uhr: Die Versammlung ist eröffnet und Gedenkminute und Probe-Abstimmung sind erledigt. Es kann also ans Eingemachte gehen. 667 Mitglieder sind online.