KSC holt Punkt in Dresden

Karlsruhe/Dresden (mia). Auswärts bei Dynamo Dresden hatte der Karlsruher SC die Chance, den Anschluss an die Aufstiegsregion zu halten. KSC-Coach Markus Kauczinski musste auf Keeper Dirk Orlishausen verzichten.

 

Die auf dem Relegationsplatz stehenden Gastgeber starteten druckvoll und hatten sofort ihre Möglichkeit. Poté (3.) hielt aufs Tor aus spitzem Winkel und der Ball ging nur knapp am KSC-Tor vorbei.

Eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters brachte das erste Tor für den KSC. Bregerie bekam den Ball ins Gesicht, nicht an die Hand. Als Schiedsrichter Martin Petersen auf Handelfmeter entschied, verwandelte Rouwen Hennings (5.) diesen zur 1:0-Führung des KSC.

Fortan wartete der KSC weiter auf seine Chance im Konter, während die Hausherren anrannten. Die nächste Möglichkeit für den KSC kam so in der 25. Manuel Torres, der aus aussichtsreicher Position an der Glanzparade des Dresdner Keepers scheiterte.

Reinhold Yabo wurde in der 37. im Zweikampf im Gesicht getroffen und musste verletzt ausgewechselt werden, Nazarov kam für ihn.

Wie auch im Spiel am vergangenen Wochenende, gab es auch am Sonntag zwei Elfmeter. Allerdings dieses Mal gegen den KSC. Mauersberger klammerte Poté im Strafraum, Bregerie (41.) verwandelte zum 1:1.

Noch vor der Pause versuchte der KSC wieder die Führung zu erzielen, was bis zum Pfiff aber nicht mehr gelang. Mit dem 1:1 ging es in die Kabine. Aus der Pause waren die Hausherren stärker gestartet und hielten den Ball vorm Tor des KSC.

Erst in der 54. hatte der KSC seine Möglichkeit durch Nazarov. Er scheiterte aber am Keeper Dresdens. Die folgende Ecke konnte Jan Mauersberger (56.) zum 1:2 verwandeln – sein erstes Saisontor.

Die 66. Minute brachte eine Schrecksekunde für den KSC. Nach seiner Glanzparade verletzte sich KSC-Ersatzkeeper Rene Vollath am Bein und musste behandelt werden, spielte aber noch weiter. Da aber auch Manuel Gulde verletzt raus musste, hieß es für Vollath weiterspielen.

Nach einer Ecke fiel das 2:2. Zlatko Dedic kam vor dem KSC-Spieler an den Ball und brachte die Dynamo wieder ins Spiel. Die Dresdner versuchten nun alles, die für sie wichtigen drei Punkte zu bekommen und erhöhte den Druck deutlich. Der KSC hatte alle Hände zu tun, den Gegentreffer zu verhindern.

Dresdner Schulz musste in der Nachspielzeit mit Rot vom Platz, nachdem er Nazarov gefoult hatte.

KSC: Vollath – Kempe, Gulde (79. Stoll), Mauersberger, Klingmann – Schwertfeger – Alibaz, Torres – Yabo (37. Nazarov), Krebs (. 61. Peitz) – Hennings