Stimmen zum Spiel: KSC zeigt Moral und setzt „Ausrufezeichen“

KSC Düsseldorf KSC-FansKarlsruhe (mia). Die KSC-Spieler Rouwen Hennings und Martin Stoll bahnten sich nach dem 2:1-Sieg des Karlsruher SC im Zweitligaspiel gegen Greuther Fürth ihren Weg aus dem Stadion. Die KSC-Fans, die vor dem Tor des Stadions warteten, feierten und beglückwünschten sie und wollten Fotos und Autogramme von ihnen.

„Wir hatten nicht die glasklaren Torchancen und keine Musterangriffe“ aus denen die Tore entstanden waren. „Es waren ekelhafte Bälle“, so Torschütze Hennings, der auf den Fehler von Rökker spekuliert hatte.

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Der KSC hatte sich in der ersten Hälfte schwer getan. „Es waren ungewohnte Fehler im Spielaufbau, der ein oder andere Ballverlust“, analysierte Martin Stoll. „Aber wir haben uns gefangen, es war toll zu sehen was für eine Moral die Mannschaft hat und schön, dass ein Sieg heraus gesprungen ist. Es freut uns umso mehr, dass wir dann auch die Zuschauer mitgenommen haben und dass sie zahlreicher in den letzten Spielen erscheinen werden.“

 

Publikum war zurecht sauer

 

„Ich glaube wir haben heute ein Ausrufezeichen gesetzt“, so Reinhold Yabo. Man habe leichte Fehler im Aufbauspiel gemacht, aber im zweiten Durchgang habe der KSC es besser gemacht.

„Wir waren teilweise weit entfernt von dem was wir spielen können in der ersten Halbzeit. Zum Schluss sind wir dann hektisch geworden in der 1. Halbzeit, da stimmte die Passgenauigkeit nicht mehr“, so KSC-Kapitän Dirk Orlishausen. „Zurecht“ sei man vom Publikum „kritisiert worden“ in Form von Pfiffen und höhnischem Beifall.

 

Kopf aus, Glück an

 

„Wir haben uns in der Kabine geschworen, dass wir ein anderes Gesicht zeigen und alles daran setzen werden. Der Doppelschlag war Gold wert“, so der KSC-Keeper. Man habe den „Kopf ausgeschaltet“, das „hat zum Glück funktioniert“. Aber man könne sich nicht jede Woche solch eine erste Halbzeit leisten. Jetzt gehe es in die entscheidende Phase. „Wenn du jetzt noch einen wie Leipzig oder Braunschweig an dir vorbeiziehen lässt, hast du es nicht verdient.“

„60 Minuten haben wir sehr gut verteidigt und wenig zugelassen“, so Michael Mutzel, Direktor Profifußball Fürth.Dann habe man sich zu viele leichte Fehler geleistet. Das müsse man dringend abstellen, so Ex-KSC-Spieler Mutzel.