Nach KSC-Votum: OB Mentrup ergreift die Initiative

KSC StadionKarlsruhe (ps). Nachdem die Mitglieder des Karlsruher SC auf der Versammlung des KSC das positive Votum für das neue Stadion gegeben haben, ergreift Oberbürgermeister Frank Mentrup die Initiative.

„Ich freue mich über das überaus positive und klare Votum der Mitglieder des Karlsruher Sport-Clubs für unser gemeinsames Projekt ‚Neues Fußballstadion im Wildpark'“. Mit seiner Gratulation an Präsidium und Verwaltungsrat zum „großen Vertrauen“, das in den Abstimmungsergebnissen deutlich geworden sei, verbindet Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup in seinem Schreiben an KSC-Präsident Ingo Wellenreuther vom Dienstag, 25. September, die Feststellung: „Durch die Unterzeichnung der Verträge im Oktober können wir das Projekt einen weiteren entscheidenden Schritt voranbringen und nach jahrelanger Vorarbeit in die Realisierungsphase starten“.

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Im Kontext der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag habe das Stadtoberhaupt „sehr erfreut“ festgestellt, „dass Sie, das Präsidium und der Verein sich mit uns auf dem gleichen Weg sehen“.

Um einen Notartermin im Oktober zu ermöglichen, seien jetzt die Ergebnisse aus den Mediationsgesprächen redaktionell in die vom Gemeinderat ratifizierten Verträge einzuarbeiten. Dazu seien noch Details auf Arbeitsebene zu klären. Um die betroffenen Passagen vor Unterschrift noch einem gemeinderätlichen Gremium erläutern zu können, kündigt Mentrup zudem an, die Kleine Kommission Wildparkstadion für den 14. Oktober einzuladen.

Um schließlich auch dem Notar die notwendige Zeit zur Vorbereitung gewähren zu können, „steht die Stadtverwaltung bis zu diesem Termin jederzeit zu Gesprächen auf Arbeitsebene bereit“, betont das Stadtoberhaupt und bittet auch den KSC, die Taktung der Sitzungen einzuplanen. Den Auftakt dazu bildet ein Treffen noch in dieser Woche, wegen weiterer Termine werden beide Seiten aufeinander zukommen.

Oberbürgermeister Mentrup drückt abschließend seine Hoffnung aus auf „konstruktive, zielführende und am Ende erfolgreichen Gespräche“.