KSC: Nonchalance bekämpft und Dosenöffner gefunden

Karlsruhe (mia). Drei Tore geschossen, nur eines kassiert, hieß es für den Karlsruher SC nach der Partie gegen Großaspach. Das 17. Spiel blieb der KSC in Folge somit ungeschlagen.

Eine beeindruckende Serie, die eine große Gefahr birgt, wusste aber Sportdirektor Oliver Kreuzer beim Anblick der ersten Halbzeit zu berichten.

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Der KSC fand nicht ins Spiel, ließ Großaspach gewähren. Die Serie „gibt auf der einen Seite Sicherheit, aber auf der anderen Seite kommt eine gewisse Nonchalance ins Spiel. Das ist typisch trügerisch: Wir machen schon irgendwie die Tore“, schaut er in die Köpfe seiner Spieler.

„Wir dürfen nicht glauben, es geht von alleine“, warnt der KSC-Sportdirektor. Man vermittle der Mannschaft immer, dass man „konzentriert und fokussiert bleiben muss“.

 

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Genug Leichtsinnigkeit

Auch KSC-Coach Alois Schwartz war nicht zufrieden mit der ersten Halbzeit. „Großaspach hat sich das Tor auf jeden Fall verdient gehabt.“ Nach seinem Geschmack waren es zu viele Abschlüsse, die sich der Gegner erarbeitet hatte. „Mehr Leichtsinnigkeit dürfen wir uns nicht erlauben.“

KSC-Vizekapitän und Torschütze David Pisot bestätigte den Sportdirektor und seinen Coach und erklärte. „Wir wissen, dass wir  alles investieren müssen und über unsere Grenzen gehen müssen. Das muss jeder verstehen, dann denke ich dass wir unsere Punkte holen können.“

Gegen Großaspach war es das erwartet „schwere Stück Arbeit“ gegen einen unangenehmen Gegner. „Wir haben lange gebraucht, um ins Spiel zu finden und haben dann endlich den Dosenöffner gefunden mit dem Tor von Camoglu.“

Diesen Dosenöffner gilt es nun am Sonntag (14 Uhr ) in Erfurt zu finden und das möglichst schon in Halbzeit eins.