Budo-Club startet mit „Hammerkampftag“ in die Bundesliga

Karlsruhe (mia). Der erste Judo-Bundesliga-Wettkampftag startet für die Frauen des Budo Clubs Karlsruhe gleich mit einem „Finale“. Der Heimkampf am Samstag, 16. März (17 bis 20 Uhr) gegen den VfK Sindelfingen ist ein „Hammerkampftag“, erklärt BCK-Frauentrainerin Luisa Froitzheim.

Ziel Bundesligafinale

Denn das Ziel Klassenverbleib oder sogar das Bundesligafinale – die ersten drei Teams der Liga spielen um das Finale – könne mit einem Sieg gegen Sindelfingen erreicht werden.  „Wir wollen das bestmögliche herausholen – Deutsche Meisterschaft ist eher unrealistisch“, erklärt Froitzheim, dass der BCK in der Viererliga an den beiden Folgekampftagen am 27. April beim Vizemeister JSV Speyer sowie am 8. Juni beim amtierenden Meister TSG Backnang antritt. Da müssten die Karlsruherinnen „einen guten Tag erwischen und Backnang einen schlechten“, damit der BCK als Sieger von der Matte gehe, sagt Froitzheim.

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Highlight-Kampftag

Am ersten Kampftag  werden in Karlsruhe auch die beiden Sappho und Xenia Coban kämpfen. Insgesamt stehen 33 Athletinnen auf der Liste des BCK.

„Ich erwarte eine gute Leistung, dass die Mädels um jeden Punkt bemüht sind und die Kämpfe spannend gestalten, vielleicht auch mit einem Unentschieden oder sogar einem Sieg gegen Sindelfingen von der Matte gehen“, sagt Trainerin Froitzheim.

Teamgedanke

Wichtig sei ihr auch, dass der BCK so aufstelle, dass „wir möglichst viele Begegnungen gewinnen, aber wir legen Wert auch aufs Mannschaftsgefüge, dass jeder zufrieden ist“.

Den Teamgedanken betont auch Judoka Jadzia Münch. Sie kämpfte bereits in der Zweiten Liga für den BCK. „Ich habe ein gutes Gefühl. Dieses Team, das kann so viel bewegen und da können wir auch in der Ersten Bundesliga viel anstellen.“

 

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Klassenverbleib oder Aufstieg?

Die Männer starten erneut in der Zweiten Liga. Am 6. April geht es zuhause gegen die TSG Backnang. Victor Driller, Trainer der Zweitliga-Herrenmannschaft“, betont, dass der BCK unter die ersten drei Teams kommen wolle.

„Letztes Jahr hatten wir sehr gute Leute auf der Liste, haben es aber nicht geschafft sie zusammenkommen zu lassen wenn es wichtig war.“

Dieses Jahr hat sich der BCK verstärkt und pro Gewichtsklasse „zwei gute Leute“.

Bewusst verstärkt


Nicole Saam, Präsidentin des BCK, betont: „Wir haben gelernt aus dem direkten Wiederabstieg und haben uns in einzelnen Gewichtsklassen bewusst verstärkt.“ Hauptsächlich sind das befreundete Athleten . „Wir kaufen keine Athleten, wenn aus freundschaftlichen Verhältnissen Athletinnen für uns starten wollen, dann gerne. Aber wir sind überzeugt dass wir mit unseren Nachwuchskräften in der Liga kämpfen sollten, in der wir uns halten können.“