KSC begegnet „Auswärtshürde“ in Leipzig mit kleinem Fragezeichen

Karlsruhe (mia). Erstmal wird der Karlsruher SC bei einem Auswärtsspiel nur von 56 KSC-Fans unterstützt werden. Denn wenn der KSC am Mittwochabend, 17.30 Uhr, bei RB Leipzig antritt, haben die Supporters gemeinsam mit Ultra 1894 aus Protest gegen Leipzigs Hauptsponsor Red Bull zu einem Alternativprogramm im KSC-Clubhaus geladen. Einnahmen sollen an die KSC-Jugend des Karlsruher Traditionsvereins gehen. „Ich hätte es natürlich gern anders, die Unterstützung ist wichtig, aber wir akzeptieren das“, so KSC-Coach Markus Kauczinski.

Nach dem 3:0-Sieg zuhause gegen den 1. FC Nürnberg hat KSC-Coach Kauczinski indes keine Änderungen im Kader geplant. Ob sich allerdings die Startelf ändere, werde sich noch zeigen. Abhängig macht dies der KSC-Coach auch davon, ob Dennis Kempe, der sowohl im Spiel als auch in der Trainingseinheit am Dienstag einen Schlag auf den Mittelfuß erhalten hat, einsatzbereit ist. „Wir glauben, dass es geht, aber im Zweifelsfall könnte Philipp Max für ihn spielen“, so der KSC-Coach.

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Definitiv fehlen werden neben Sascha Traut weiterhin Jonas Meffert und auch Jan Mauersberger, der mit der Schiene zwar trainiere, aber noch nicht spielen könne. „Es macht im Zweikampf noch Probleme.“

VertragsgesprächeKSC 23 Sept 003

„Uns erwartet eine ganz schwierige Aufgabe.“ RB Leipzig habe zuhause überzeugt. „Es ist eine sehr aggressive Mannschaft, die die Räume eng macht und nur wenig Platz lässt.“ Darauf habe sich der KSC eingestellt. „Wir freuen uns auf die Aufgabe, das nächste Spitzenspiel anzugehen.“  Die „Auswärtshürde“ nehme man mit einem „guten Selbstbewusstsein“, denn auch in den vergangenen Spielen habe der KSC überzeugt. Da war der KSC konsequent und habe sich nicht beeinflussen lassen.

Indes führt der KSC auch bereits Vertragsgespräche. Mit Gaetan Krebs, dessen Vertrag auslaufe spreche man in den „nächsten Tagen“, so Manager Jens Todt. Krebs sei derzeit unverzichtbar. Auch mit Youngster Boubacar Barry werden Gespräche geführt. KSC-A-Junioren-Spieler Barry trainiert bereits seit zwei Wochen mit den Profis mit.