KSC: „Überragender“ Keeper und „Geniestreich“ bringen drei Punkte

Karlsruhe (mia). Ein Satz kam nahezu jedem KSC-Spieler und auch den Verantwortlichen beim Karlsruher SC nach dem 1:0-Sieg gegen die Sportfreunde Lotte als erstes über die Lippen. „Wir können uns bei Benni bedanken.“

Denn KSC-Schlussmann Benjamin „Benni“ Uphoff hatte den Karlsruher Drittligisten einige Male gerettet.

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KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer analysierte: „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert insgesamt. In der zweiten Halbzeit haben wir durch ein paar Nachlässigkeiten dem Gegner ein, zwei Torchancen ermöglicht, da hat Benni wieder überragend gehalten“, lobte Kreuzer den Schlussmann der Karlsruher.

„Auch spielerisch hatten wir gute Phasen drin.“ Besonders hatte Kreuzer gefallen, dass man „hochkonzentriert“ in der Defensive war und kein Gegentor zugelassen hatte.

„Wir waren aggressiv am Mann, wir waren in der Luft stark und insgesamt war es ein gutes Spiel und ein verdienter Erfolg“, zog Kreuzer ein Resümee.

 

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Bis zum letzten Drittel habe das Spiel seiner Karlsruher gut ausgesehen, dann fehlte der letzte Pass. „Da hat es einen Geniestreich vom Toni gebraucht“, lobt er auch Stürmer Anton Fink.

Wichtig fürs Selbstvertrauen

Auch KSC-Cheftrainer Alois Schwartz freute sich über den Heimsieg. „Wir sind ganz gut ins Spiel gekommen und waren die bessere Mannschaft.“Aber im letzten Drittel habe man nicht die richtige Entscheidung getroffen. „Wir sind nicht richtig in die Box gekommen, nicht richtig zum Abschluss.“

Bis dahin sei es ansehnlich gewesen, auch wenn man sich im letzten Drittel oft verdribbelt hatte und die Stürmer nicht in Szene setzen konnte, bemängelt Schwartz. „Letztendlich war es wichtig, die A-Note, das Ergebnis hinzukriegen. So kann man mehr Selbstvertrauen tanken.“