KSC: „Wir sind nicht zufrieden“

Karlsruhe (mia). Nach dem 1:1 des Karlsruher SC gegen Preußen Münster konnten sich die KSCler nur ärgern. Hatten die Karlsruher doch zwei Punkte leichtfertig hergeschenkt.

Nach der Führung durch das Tor von Jonas Föhrenbach, hatten die Karlsruher in Durchgang zwei bald keinerlei Zugriff mehr auf das Spiel. Preußen dominierte, der KSC bettelte förmlich um ein Gegentor.

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Zur Pause noch hatte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer seine Mannschaft im SWR gelobt. „Es war eine wunderschöne Ecke von Marc Lorenz und ein genau so schöner Kopfball von Marcel Mehlem. Eine super Parade vom Torhüter und Föhrenbach steht gut und macht sein Tor. Wir waren spielbestimmend und haben einen guten Auftritt gezeigt.“

Man habe nichts zugelassen, lobte Kreuzer nach 45 Minuten. „Fakt ist, dass wir defensiv kompakt stehen.“ Dies sollte sich nach Wiederanpfiff ändern. Immer wieder kamen die Gastgeber vors Tor von Benjamin Uphoff, der KSC hatte Schwierigkeiten zu verteidigen.

 

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KSC-Trainer Alois Schwartz erklärte bei der Pressekonferenz, dass seine Mannschaft „sehr stark begonnen“ habe. „Das 1:0 war ein gerechtes Ergebnis zur Pause. Ab der 60. Minute ist das Spiel gekippt. Die Preußen haben dann sehr robust gespielt.“ Auch habe Benno Möhlmann mit seinen Einwechslungen Glück gehabt, so der KSC-Trainer. „Am Ende ist das 1:1 ein gerechtes Ergebnis.“

Möhlmann  erklärte: „Wir haben in der 1. Halbzeit keinen Zugriff gefunden. Auch in Ballbesitz waren wir zu langsam und ohne Mut. Rühle hat in der 2. Halbzeit mit seinen Einzelaktionen die anderen aufgeweckt. Wir haben dann druckvoll gespielt. Insgesamt war die 2. Halbzeit von Einstellung, Bereitschaft und vom Auftreten okay. Wir hätten noch das 2:1 machen können.“

„Wenn wir heute noch gewonnen hätten, hätte sich der KSC nicht beschweren dürfen“, erklärte Rühle in Nullsechs TV.

Marc Lorenz dagegen ärgerte sich im SWR: „Wir sind nicht zufrieden. Wir wollten den Dreier – der war drin wegen der ersten Halbzeit. Wegen der zweiten Halbzeit ist das Unentschieden okay. Wir müssen in der zweiten Halbzeit in Führung gehen, aber lassen uns unnötig reindrängen. Wir haben uns aufs Verteidigen konzentriert, hätten besser den Ball halten müssen und Chancen nach vorne rausspielen müssen“, ärgerte er sich.