Bader wartet mit Verlängerung beim KSC ab

Karlsruhe (mia). KSC-Außenverteidiger Matthias Bader schaute von der Tribüne aus zu, als der Karlsruher SC gegen die Spvgg Unterhaching antrat. Gelbgesperrt war der KSC-Youngster zum Zuschauen verdammt.

Doch in der Halbzeitpause des Spiels standen er und KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer vor den Fernsehkameras und beantworteten Fragen.

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Nachdem Kreuzer das Spiel bis zur Pause analysiert hatte und den „geschenkten Eckball“ bemängelte, aus dem Unterhaching das Tor verwandelte und die Zu-Null-Serie des KSC reißen ließ, war er bereits beim Thema Verteidigung angekommen.

„Bei Standards waren wir nicht so konsequent am Mann, wie wir sein mussten“, ärgerte sich Kreuzer. Stichwort Defensive: Baders Vertrag läuft im Sommer aus, der Außenverteidiger war bis zu seiner Sperre gesetzt.

 

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Kann sein, muss aber nicht

Ein Vertragsangebot liegt dem 20-Jährigen Bader vor. „Wenn er will, kann er morgen unterschreiben. Er hat etwas vorliegen“, sagt der KSC-Sportdirektor, der in Sachen offensivem Neuzugang weiter erklärt: „Es ist unverändert. Es kann sein, dass wir tätig werden auf dem Transfermarkt, es muss aber nicht sein. Es kann auch sein, dass uns ein Spieler noch verlässt.“

Wenn man etwas mache, dann nur „kostenneutral“, so der KSC-Sportdirektor im SWR.

„Großartige Zeit beim KSC“

Bader dagegen erklärte: „Es freut mich natürlich. Ein Angebot ist da, ich glaube aber, dass wir uns erst einmal auf die restlichen Spiele fokussieren sollten, dann schauen wir weiter. Ich warte einfach mal ab, wie die restlichen Spiele laufen. Ich denke, dass ich beim KSC eine großartige Zeit hab.“