KSC fehlte in Würzburg die übliche „Sicherheit“

Karlsruhe (mia). Der Blick des Karlsruher SC geht sicherlich heute – auch wenn der KSC nur auf sich schauen will – nach Magdeburg, wo der Konkurrent um die Aufstiegsplätze gegen Osnabrück spielt.

Mit einem Sieg der Magdeburger würde der KSC auf Platz vier abrutschen. Die Karlsruher hatten in ihrer Partie gegen die Würzburger Kickers nur einen Punkt holen können.

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„Wenn man die zweite Halbzeit sieht, müssen wir zufrieden sein mit dem Punkt“, erklärte Schlussmann Benjamin Uphoff, der den KSC ein ums andere Mal im Spiel hielt.

„Würzburg hat die zweite Halbzeit das Spiel bestimmt“, erklärte auch Coach Alois Schwartz. Während seine Mannschaft „ordentlich ins Spiel reingekommen“ war, sah Schwartz auch, dass der KSC „über 90 Minuten nicht diese Sicherheit hatte, die wir sonst hatten“.

 

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Auge zudrücken

„Das Passspiel war schlecht, technische Fehler, den Gegner immer wieder eingeladen“, zählt der KSC-Coach auf, was nicht gut gelaufen war. „Die 90 Minuten zusammen gezählt sind wir froh, dass wir hier einen Punkt mitnehmen konnten.“

„Würzburg war präsent in den Zweikämpfen. Sie haben brutal viele zweite Bälle gewonnen. Das hat uns heute gefehlt“, erklärt Uphoff.

Man könne eventuell auch „ein Auge zudrücken“ in puncto zweite Halbzeit, wenn man bedenke, dass die Mannschaft nun 20 Spiele in Folge nicht verloren habe, sagt der KSC-Coach.

Mehlem mit Beckenproblemen

Die Serie sei schön, aber „jetzt geht es auf die Zielgerade der Saison“, weiß KSC-Keeper Uphoff.  „Jetzt gilt es zu punkten, egal wie oft wir in Folge ungeschlagen sind.“ Am liebsten würde er noch sieben Mal ungeschlagen sein, aber: „Wenn ich eines verliere und sechs gewinne, ist es mir lieber wie vier gewinnen und drei Unentschieden.“

Das nächste Spiel steht für den KSC am Samstag an. Dann kommt Preußen Münster in den Wildpark. Ob Marcel Mehlem dann mit von der Partie ist, wird sich zeigen. Er musste mit Beckenproblemen ausgewechselt werden.