KSC vs Paderborn: Geplatzter Knoten und Meisterschaftsambitionen

Karlsruhe (mia). Wenn der Karlsruher SC am Samstagmittag (14 Uhr) den SC Paderborn im Wildpark empfängt, geht es auch wenn der KSC-Gegner bereits aufgestiegen ist, für beide Teams noch um etwas.

Der KSC muss den Relegationsplatz gegen Wehen Wiesbaden verteidigen, Paderborn will die Meisterschaft holen.

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„Wer die Mannschaft und den Trainer kennt, weiß, dass das Ende nicht erreicht ist, sondern wir die Meisterschaft anstreben“, so der SCP bei der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Paderborn sei nicht „irgendein Gegner“, nimmt KSC-Stürmer Marvin Pourie die kommende Aufgabe sehr ernst.

Gegen die sehr effektiven Gäste gelte es für die Karlsruher Mannschaft 100 Prozent auf den Rasen zu bringen und da anzuknüpfen, wo man in Zwickau aufgehört hatte.

 

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Dabei helfe auch, so Pourie, dass gegen Zwickau der „Knoten geplatzt“ sei vor dem Tor. Vier Treffer konnten sich sehen lassen bei der sonst eher spärlichen Torausbeute der Karlsruher. „Qualität und Selbstbewusstsein“ hat die Mannschaft, weiß Pourie und so wolle man am Samstag Zuhause nachlegen.

Herkulesaufgabe

Davor warnt auch Gäste-Coach Steffen Baumgart, der auf die Unterstützung von 400 Paderborner Fans hoffen darf, die im aktuell mit 12000 verkauften Karten gut besetzten Wildpark, sich bemerkbar machen.  „Es wird eine große Kulisse sein. Wir treffen auf die beste Rückrundenmannschaft mit der besten Abwehr“, warnt er vor dem KSC.

„Sie gehören nicht umsonst zu den Oberen und spielen um den Aufstieg mit. Für uns wird es eine richtige Herkulesaufgabe.“

Beim KSC sieht man das ähnlich. Mithelfen können alle Spieler bis auf Matthias Bader. Auch Tim Fahrenholz und Tim Kircher trainieren weiter bei den Profis und haben ihre Chance auf einen Kaderplatz.